Jugendhandabll : Tapfere HSG braucht ein Handballwunder

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27. März 2014, 06:00 Uhr

Es kam wirklich alles zusammen. Die A-Jugendhandballer der HSG Eckernförde, die in der vergangenen Saison bereits in der SH-Liga für Furore sorgten, mussten nach einem Spiel alle Hoffnungen auf den möglichen Titel in der Kreisoberliga Nord und das Final-Four begraben.

Trainer Gerhard Fleischmann war sauer. Jedoch nicht auf seine Mannschaft, denn die hatte bei der 22:24-Niederlage in Gelting eine grandiose Einstellung gezeigt. Der schon in der Vergangenheit stets dünne Kader wurde ausgerechnet am vorletzten Spieltag zum Problem. Zwei spontane Absagen sorgten dafür, dass die HSG das komplette Spiel über in Unterzahl agieren musste. „Was meine fünf Feldspieler und Benedikt Neumann im Tor gezeigt haben, war überragend“, sagt Fleischmann. Erst in der Schlussphase musste sich sein Team geschlagen geben. Es war jedoch eine folgenschwere Niederlage: Platz eins und damit die Meisterschaft ist futsch, und auch der zweite Platz nur noch theoretisch erreichbar. Dabei wäre dieser so wichtig, denn er berechtigt zur Teilnahme am Final-Four-Turnier des Ersten und Zeiten der Nord- und Südstaffel.

Immerhin haben die Eckernförder noch eine kleine Chance, wenn die HSG Tarp-Wanderup II am kommenden Wochenende patzen sollte. Das Heimspiel der Eckernförder gegen das Tabellenschlusslicht Schleswig 06 (Sonnabend, 18 Uhr, Wulfsteerthalle) sollte ein Selbstgänger werden, doch auch bei einem hohen Sieg, wären die Ostseestädter eben auf Schützenhilfe aus Gelting angewiesen. Es bleibt wohl nur die Hoffnung auf ein kleines Handballwunder.

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