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Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2017 | 12:44 Uhr

Tagespflegestelle für zehn U3-Kinder

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Stadt mietet frühere Sparkassen-Filiale in der Ostlandstraße für zwei Gruppen an

von
erstellt am 31.Mai.2017 | 06:24 Uhr

Viele Jahre wurden in dem Gebäude Geld eingezahlt und abgehoben, künftig werden dort zehn Kinder unter drei Jahren betreut. Die frühere und inzwischen aufgegebene Zweigstelle der Förde Sparkasse in der Ostlandstraße 2 wird eine Tagespflegestelle für zwei Gruppe mit jeweils fünf Kindern. Das hat die Ratsversammlung am Montagabend einstimmig beschlossen. Für den Umbau und die Herrichtung der Immobilie werden 75  000 Euro in den Nachtragshaushalt eingestellt. Ob die Stadt Fördermittel erhält und wenn ja, in welcher Höhe, , ist noch nicht klar. Der Antrag liegt dem Kreis vor, die vergabe erfolgt jedoch nach dem sogenannten „Windhundprinzip“ – wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Mit dieser neuen Einrichtung hat die Stadt ihr Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren ein wenig ausgebaut. Und es besteht Handlungsbedarf, weil die Nachfrage größer ist als das Angebot. Die vorgenommene Anmietung und Umwandlung des Mietobjekts schafft Platz für zehn Kinder, die Nähe zum Familienzentrum im Saxtorfer Weg wird dabei als sinnvoll erachtet, gerade um Familien aus dem Nahbereich zu unterstützen. Nach Fertigstellung des Umbaus wird eine Träger- und Finanzierungsvereinbarung mit einem anerkannten freie Träger der Jugendhilfe angestrebt.

Die institutionelle Kindertagespflege stellt nach Auskunft der Stadt gegenüber der Krippenbetreuung eine kostengünstige und gleichrangige Alternative dar. Sie ist für Eltern ein Angebot mit einer familienähnlichen Betreuung, das über die Öffnungszeiten einer Kindertagesstätte hinaus flexible Betreuungszeiten anbieten kann.

Der Sozialausschuss hat der Investitionen und Einrichtung bereits einstimmig zugestimmt. Katharina Heldt (CDU) wie auf die großen Bemühungen der Stadt, insbesondere des Amtes für das Ordnungs- und Sozialwesen hin. Bei Bedarf würden immer wieder neue Lösungsansätze gefunden, so auch bei dieser „kleinen, überschaubaren Einheit“. Seit 1. August 2013 hätten junge Familien einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. „In Eckernförde haben wir die Herausforderung gut gemeistert“, sagte Heldt. Eckernförde sei auch wegen seiner ausgeprägten sozialen Infrastruktur so beliebt, auch das sei eine Form „moderner Familienpolitik“.

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