Tag der Umwelt: Die Bundeswehr räumt auf

Die Eckernförder Soldaten sorgten für Ordnung auf dem Standortübungsplatz Christianshöh.
Die Eckernförder Soldaten sorgten für Ordnung auf dem Standortübungsplatz Christianshöh.

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10. Juni 2015, 06:35 Uhr

Am 5. Juni 1972 wurde im Rahmen der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm der „Tag der Umwelt“ geboren. Zu diesem Anlass sind Bürgerinnen und Bürger seither aufgerufen, ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Diesem wollte auch der Bundeswehrstandort Eckernförde nicht nachstehen und stellte im Rahmen der ihm übertragenen Aufgaben den Umweltschutz vor Ort sicher. Zusammen mit Unterstützungspersonal organisierte die Bundeswehr einen „Tag der Umwelt“. Ziel war es, im täglichen Dienst- und Ausbildungsbetrieb, in der Nutzung von Wehr-, Liegenschafts- und sonstigem Material sowie im Umgang mit der Natur Verstöße gegen Umweltgesetze zu vermeiden und Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten. Rund 30 freiwillige Soldatinnen und Soldaten der in Eckernförde beheimateten Dienststellen sowie Mitarbeiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums Kiel-Objektmanagement Eckernförde räumten kräftig auf und sammelten Müll auf dem 900  000 Quadratmeter großen Standortübungsplatz Christianshöh. Säckeweise wurde der Unrat zusammengetragen, darunter sogar vier alte Autoreifen. Mit einem Fahrzeug des Bundeswehrdienstleistungszentrums wurde das gesamte Sammelgut anschließend zur örtlichen Müllsammelstation gefahren und dort fachgerecht entsorgt. „Das ist enorm viel Müll, damit hätte ich nicht gerechnet“, stellte Kapitänleutnant Peitz – Mitorganisator der Unterstützungseinheit – fest. „Hier wirft scheinbar jeder seinen Müll weg, den er sonst nicht los wird. Ich wünsche mir, dass die Menschen zur Einsicht kommen und auch die Nutzer des Standortübungsplatzes hier keinen Müll mehr achtlos wegschmeißen“, sagte Peitz. Als Standortältester sei er in seinem Verantwortungsbereich stets bemüht, die vielfältige Flora und Fauna des Übungsgeländes zu schützen. Von verantwortungslosen Zeitgenossen weggeworfener Müll konterkariere diese Anstrengungen und sei zudem eine vorsätzliche Zerstörung der Natur. Ein gemeinsames Grillen rundete die Sammelaktion anschließend für alle Helfer ab.

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