Design-Wettbewerb : T-Shirts und Schokolade werben für fairen Handel

Der Siegerentwurf für die „Fairtrade-Schokolade“ von Mona Blümke wird von Pastor Dirk Homrighausen vorgestellt.
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Der Siegerentwurf für die „Fairtrade-Schokolade“ von Mona Blümke wird von Pastor Dirk Homrighausen vorgestellt.

Seit Oktober 2013 wurden im Rahmen eines Design-Wettbewerbs T-Shirts und Schokoladen-Verpackungen entworfen. Nun wurden die Gewinnerinnen für ihre Motive von Jury und Publikum prämiert.

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17. März 2014, 06:25 Uhr

Seit 2012 ist Eckernförde offiziell „Fairtrade Town“. Das bedeutet, dass sich nicht nur Käufer beim Erwerb von Ware für gerechte Entlohnung der Erzeuger einsetzen, sondern auch die Stadt selbst die fünf Kriterien der Kampagne erfüllt, der inzwischen mehr als 100 Städte angehören. Eckernförde ist dabei die nördlichste im gesamten Bundesgebiet. Um dies zu unterstützen, wurden seit Oktober im Rahmen eines Design-Wettbewerbs T-Shirts und Schokoladen-Verpackungen entworfen.

Erkennbar an Aufklebern im Eingangsbereich haben sich inzwischen 20 Geschäfte zum fairen Handel bekannt, Kaffee und Gebäck bei offiziellen Anlässen im Rathaus tragen ebenfalls das Siegel, und „Eckernförde Fairtrade-Town“ T-Shirts sind im Handel zu erwerben. „Das ist noch nicht genug“, meint Initiator Joschka Knuth, der den T-Shirts mehr Aussagekraft zur städtischen Verbindung mit dem „Fairtrade“- Gedanken verpassen möchte. Wie dieses T-Shirt aussehen könnte, war Ziel eines des Wettbewerbs, der auch eine Banderole für die „Eckernförder Fairtrade Schokolade“ vorsah. Am Freitag wurden die besten Entwürfe aus dem Design-Wettbewerb prämiert und das Publikum im voll besetzten Seminarraum des OIC dabei in die Abstimmung einbezogen. War für das T-Shirt-Design jeder unter bestimmten Auflagen teilnahmeberechtigt, wurden für die Schoko-Banderole gezielt die Schulen angesprochen.

Bis zum Stichtag gingen bei der Jury elf Entwürfe für das T-Shirt und 55 für die Schoko-Banderole ein. Als Vorgabe musste einerseits der Begriff „Fair Trade“ auftauchen, andererseits der Bezug zu Eckernförde hergestellt werden. „Die Entscheidung für den besten Entwurf fiel uns in der Jury schwer“, gab Joschka Knuth zu, der neben 200 Internetstimmen am Ende jedoch das Publikum über die Schoko-Entwürfe entscheiden ließ. Favorit war dabei die Collage mit Zeitungsüberschriften von Mona Blümke, die 21 von 41 Stimmen erhielt. Als Preis gab es für die Siegerin einen Blumenstrauß und für alle Schoko-Teilnehmer Karten für die Minigolfanlage am Strand, gestiftet von der Eckernförder Touristik und Marketing GmbH. „Vorgesehen hatte ich eine Europakarte, mit deren Hilfe Touristen nach Eckernförde gelockt werden sollten“, berichtete Gewinnerin Jonna Behrmann (15) über ihren T-Shirt Entwurf, dass es am Ende eine stilisierte Karte mit den Bundesländern wurde, auf der eine Lupe Eckernförde hervorhob, dürfte die Jury am Ende überzeugt haben.

Alle T-Shirt-Bewerber erhielten für ihre Teilnahme eine Strandkorb-Tageskarte, Jonna Behrmann hat zusätzlich die Möglichkeit, bei der Firma Mimpf die Herstellung des T-Shirts, das in ein bis zwei Monaten im Handel sein wird, kennen zu lernen.
Musikalisch wurde die Veranstaltung von Leo Kennedy und von der Gruppe Aerodice mit Marius Beyer auf einem Didgeridoo sowie Marten Würfel begleitet.

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