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Windsurfen : Sylt für „OTS“ diesmal sportlich keine Reise wert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eckernförder Top-Windsurfer wird im Slalom nur 47.

von
erstellt am 08.Okt.2013 | 06:00 Uhr

„Es gab schon Grand Slams, die besser für mich liefen“, sagt Eckernfördes Windsurf-Aushängeschild Oliver-Tom Schliemann im Gespräch mit der EZ. Mit dieser Aussage hält sich Schliemann, der von vielen nur „OTS“ genannt wird, noch mächtig zurück. Richtig viel Pech gehabt, hätte es schon eher getroffen.

Weit über 200 000 Zuschauer waren bei dem Jahresabschluss der weltbesten Windsurfer am Sylter Strand dabei. Gefahren wurde in den Disziplinen Wellenreiten, Freestyle und Slalom. Schliemann hat sich auf den Slalom spezialisiert und war mit den Erwartungen zumindest unter die besten 16 zu kommen nach Sylt gereist. Doch daraus wurde nichts. Oliver-Tom erzählt: „In zwei Rennen hatte ich Probleme mit dem Material, und einmal wurde ich von einem verirrten Presseboot umgefahren.“ Passiert ist ihm zum Glück nichts, doch besonders der Mastbruch am Mittwoch, bei dem sich Schliemann auch noch leicht an der Hand verletzte, war natürlich großes Pech. Nach nur fünf Wettfahrten – am gesamten vergangenen Wochenende ging es wegen der Windverhältnisse gar nicht mehr auf das Wasser – stand Rang 47 zu Buche. „Sylt war sportlich diesmal keine Reise wert, ist aber als Saisonabschluss immer wieder eine tolle Sache“, so Schliemann, der bis Frühjahr 2014 wieder in Las Palmas studiert. Deshalb wird er 2013 auch den Eckernförder Langschlag verpassen.

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