zur Navigation springen

Ansturm : Surfer-Flohmarkt zieht Schnäppchenjäger nach Strande

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Surfausrüstungen und Zubehör gab es am Sonntag in Strande en masse – Parkplätze hingegen waren Mangelware. Um zehn Uhr sollte der diesjährige und inzwischen traditionelle Surf-Flohmarkt starten, doch schon lange vorher war es hinter dem Surfkiosk in Richtung Bülk rappelvoll, und es wurde reger Handel getrieben.

Auf der Wiese und direkt am Wanderweg hatte man die Wahl zwischen Surfbrettern, Masten, Segeln, Neoprenanzügen und sonstigem Zubehör. Es wurde begutachtet, gefeilscht, und so mancher dürfte ein Schnäppchen gemacht haben bei dem reichhaltigen Angebot. Bereits zum 31. Mal fand der Flohmarkt statt, der, wie Norbert Lisson, Vorsitzender vom Surf Club Kiel (SCK), der den Markt veranstaltet, sagte. „Der Markt ist nicht nur in der Region bekannt, sondern mittlerweile weit darüber hinaus“, so Lisson. Und die Nummernschilder der Autos bestätigten das: Nicht nur Fahrzeuge aus Kiel, dem Wohld oder der näheren Umgebung sah man dort, sondern auch aus Hamburg, Flensburg, Neumünster oder sogar aus Polen. „Unser größtes Problem ist aber weiterhin die Parkplatzsituation“, so der Vorsitzende. Zwar hatte die Gemeinde eine Wiese als Behelfsparkplatz zur Verfügung gestellt, doch reicht dies offenbar immer noch nicht. In den vergangenen Jahren hat sogar die Polizei zeitweise den Bülker Weg sperren müssen. Das scheint aber angesichts des Angebots zweitrangig zu sein. Bei strahlendem Sonnenschein rechnete Norbert Lisson wieder mit bis zu 3000 Besuchern – bis zu 500, die gezielt kommen und weiteren, die zufällig als Spaziergänger vorbeikommen und sich bei den 150 Anbietern umsehen. Für die ist die Teilnahme sogar kostenlos. „Im Lauf des Tages gehe ich mit dem ‚Klingelbeutel‘ rum und sammle bei den Anbietern Spenden, die unserer Jugendabteilung zugutekommen“, erläuterte der SCK-Vorsitzende. Und auch wenn beim Kuchen- und Brötchenverkauf zum Selbstkostenpreis der eine oder andere Euro übrigbleiben sollte, fließt der in die Spenden mit ein.

Wer am Sonntag eine komplette Ausrüstung inklusive Neoprenanzug ergattert hatte, hätte sie theoretisch gleich ausprobieren können – die Surfbedingungen waren dafür ideal.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen