zur Navigation springen

ESV-SPLITTER : Ströh macht die 400 voll – VfR-Anhang voll daneben

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 06.Apr.2014 | 11:19 Uhr

● Vor der Partie wurde Kapitän Henning Ströh vom Vereinsvorsitzenden Manfred Medler für sein 400. Ligaspiel geehrt. Neben einer paar netten Worten und einer herzlichen Umarmung gab es für den Innenverteidiger noch einen Gutschein für ein Sportgeschäft und ein ein gerahmtes Foto.

● Nichts spricht gegen Gesänge und das ein oder andere Bierchen. Auch nicht in der Verbandsliga. Doch die Anhänger des VfR Laboe, die in einem Gelenkbus weit eine Stunde vor der Partie bereits ankamen, gaben an diesem Sonnabend überhaupt kein gutes Bild ab. Neben den Pöbeleien gegen das Schiedsrichtergespann, gab es gegen Ende des Spiels auch noch ein paar weit schlimmere Aussetzer. Als Fynn Gerlach nach der Gelb-Roten Karte vom Feld stapfte, bekam er und ESV-Coach Stefan Mackeprang eine Bierdusche ab. Absender waren die Fans des VfR, die sich reichlich mit Getränken eindeckt hatten. Die Grenze überschritten wurde jedoch kurz vor dem Abpfiff, als ein „Fan“ eine Bierflasche aus Glas in Richtung der ESV-Zuschauer warf. Die Flasche verletzte zum Glück niemanden. Kim Gerlach reagierte jedoch mutig, schnappte sich den Flaschenwerfer und verteilte ein Hausverbot. „Hier will ich sowieso nicht wieder her“, bekam sie als Antwort. Der VfR-Zuschauer kam ohne Anzeige davon, dabei erfüllte der Flaschenwurf – vor reichlich Zeugen – den Tatbestand der versuchten Körperverletzung.

●Nicht die Zuschauer aus Laboe erwischten keinen guten Tag, auch VfR-Trainer Daniel Lechte zeigte nach dem Schlusspfiff, wie man sich als Trainer nicht verhalten sollte. Zum Spiel wolle und könne er nichts sagen, aber ein Zitat hatte er dann doch noch übrig. Über Schiedsrichter Smajil Kurtovic sagte er: „So einen Pfeiffenkopf habe ich in meinem Leben noch nie erlebt.“ Dabei vergass Lechte wohl, dass sein Spieler Kevin Pank Glück hatte, als er Fynn Gerlach bei einem Geplänkel mitten durchs Gesicht wischte und anstatt der Roten nur die Gelbe Karte gezeigt bekam.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen