Altenholz : Striebichs letzte Dienstfahrt

Die letzte Dienstfahrt des Bürgermeisters: mit dem Wagen der Feuerwehr-Einsatzleitung. Foto: Meise
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Die letzte Dienstfahrt des Bürgermeisters: mit dem Wagen der Feuerwehr-Einsatzleitung. Foto: Meise

Es war Horst Striebichs letzter Tag im Amt des Bürgermeisters von Altenholz. Die Feuerwehr holte ihn deshalb im Rathaus ab und brachte ihn nach Hause - mit kleinen Umwegen.

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01. Januar 2011, 12:19 Uhr

Die Überraschung war gelungen: Nachdem Altenholz Bürgermeister Horst Striebich in den vergangenen Wochen von seinen zahlreichen Posten verabschiedet worden war, galt es am letzten Tag im Amt, Abschied von den Bürgern zu nehmen. Dafür wurde er Silvesternachmittag von der Feuerwehr im Rathaus abgeholt und mit dem Wagen der Feuerwehreinsatzleitung zu markanten Punkten in Stift und Klausdorf gefahren, die er im Laufe seiner 18-jährigen Dienstzeit mit geprägt hatte.
Ein Spalier aus Gemeindevertretern, Mitgliedern des Seniorenbeirats und der Feuerwehren Altenholz und Knoop nahm Striebich am Eingang des Rathauses in Empfang. CDU-Parteikollege Habbo Dirks hatte mit Unterstützung von Ursula Striebich dafür gesorgt, dass der scheidende Bürgermeister von den Vorbereitungen nichts mitbekam. Entsprechend groß war die Freude, als er den mit Girlande und Banner geschmückten Wagen der Feuerwehreinsatzleitung sah. Bevor er aber zu seiner letzten Dienstfahrt mit seiner Frau Platz nehmen durfte, überreichte ihm SPD-Fraktionschef Wolfgang Weiß einen Federschmuck für den scheidenden Häuptling der Gemeinde. "Ich bin platt", sagte Striebich. Es falle ihm jetzt schwer die richtigen Worte zu finden. "Es war schön mit Euch. Vielen Dank", erklärte er kurz und knapp.
Schlüsselübergabe um Mitternacht
Mit Blaulicht und Martinshorn setzte sich der Wagen in Bewegung - gefolgt von allen Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz und angeführt von Kollegen der Altenholzer Polizeiwache. Hier und da war der Weg von winkenden Bürgern gesäumt, der durch die Danziger Straße am Seniorenzentrum vorbei zu den Schulen und zurück führte, vorbei am Rathaus, durch die Klausdorfer Straße zum Gemeindezentrum, der Feuerwehr, dem Bauhof und ins Erdbeerfeld, bevor der Konvoi im Aukamp endete, wo die Familie Striebich zuhause ist. Dort wurde sie mit einem kleinen Bodenfeuerwerk empfangen.
Um kurz vor Mitternacht ging es dann noch einmal zum Rathaus: Dort trafen sich Horst und Ursula Striebich mit Carlo Ehrich, dem neuen Bürgermeister, und seiner Lebensgefährtin Marion Burkhart zur
verabredten Schlüsselübergabe.

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