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Neuer Arbeitskreis : Strategische Schulausrichtung – Arbeitskreis entwickelt Ideen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Schulausschuss Barkelsby hat die Einsetzung eines Arbeitskreises beschlossen, in dem Ideen zur strategischen Ausrichtung der Schule erarbeitet werden sollen.

115 Schüler, so viele wurden an der Grundschule Barkelsby noch nie gezählt. Die Nachfrage nach der Grundschule ist gewaltig, stellte Karl-Heinz Hansmann (SPD), Vorsitzender des Schulausschusses, Mittwochabend fest. Investitionen in die Schule, die Umwandlung in eine offene Ganztagsschule und die Arbeit des Schulleiters Klaus Düllmann und seines Teams hätten zu dem Gesamterfolg geführt. „Wie erhalten wir den Erfolg?“ fragte Hansmann bei der Sitzung des Ausschusses in der Schule. Wie sollen sich Schule und Gemeinde als Träger strategisch ausrichten angesichts der bereits jetzt festzustellenden Nachfrage für eine Einschulung im kommenden Jahr.

Um über Möglichkeiten und Ideen zu beraten, wurde beschlossen, einen Arbeitskreis Schulentwicklung zu bilden. Einen solchen Kreis hatte es auch vor fünf Jahren gegeben, als die Zahl der Schüler der Schule unter die Marke von 80 zu sinken drohte. „Da wurde sehr konstruktiv gearbeitet“, berichtete Schulleiter Klaus Düllmann. So etwas stelle er sich jetzt auch vor, um zu Themen wie Raumsituation und weiteren Entwicklungsmöglichkeiten Ideen zu erarbeiten. Der Ausschuss empfahl einstimmig, mit je zwei Mitgliedern des Ausschusses, der Schule und der Elternschaft einen solchen Arbeitskreis zu bilden. Ergebnisse und Ideen sollen dann über den Schulausschuss, gegebenenfalls den Bauausschuss, in die Gemeindevertretung getragen werden, erläuterte Hansmann.

Dass es genug Beratungsbedarf gibt, machte ein kurzer Rundgang durch die Schule deutlich. Lob gab es für den umgestalteten Schulhof (wir berichteten). Im Gebäude konnte Düllmann den Besuchern einen zusätzlichen Klassenraum zeigen, der aus dem alten Computerraum und einem schmalen Abstellraum zusammengelegt wurde. Ebenfalls neu eingerichtet wurde ein Arbeitsraum für die Schulsozialarbeit. Er ist dort entstanden, wo bislang Schulmaterial im ehemaligen Schulleiterbüro gelagert wurde. Der Inhalt ist nun im ehemaligen Eisenbahnraum unter dem Dach untergebracht, „Platz, den wir ganz dringend brauchten“, sagte Düllmann und erinnerte an die entsprechenden Bemühungen von Altbürgermeister Wolf-Dieter Ohrt.

Da die Schule nun nicht mehr über einen Computerraum verfügt – die Rechner waren 2008 angeschafft worden und veraltet – lag dem Ausschuss ein Antrag auf Ersatzbeschaffung vor. Nach langer Beratung und Diskussion vieler Angebote empfahl der Ausschuss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung die Anschaffung von 14 Laptops, drei Beamern und zwei fahrbaren Koffern, in denen die Computer aufgeladen und in die Klassenräume transportiert werden. Es wird mit Kosten von rund 16 000 Euro gerechnet. Das Angebot umfasst die Lieferung der Hardware als auch einen 36-monatigen Vollservice.

Kritisch äußerte sich Rainer Hagemann (SPD) zu der Anschaffung. Er habe gehört, dass die letzten Computer relativ wenig genutzt wurden und die Anschaffung jetzt sehr teuer sei. Grundsätzlich sehe er ein, dass die Möglichkeit für Computerunterricht möglich sein müsse. Düllmann stellte fest, dass die Computer schon genutzt wurden, allerdings nicht in jeder Klasse und jedem Fach gleich viel. Wie es vor fünf Jahren lief, wisse er nicht. Er machte aber deutlich, dass der Leitfaden der Grundschule auch künftig nicht die Kompetenzen einer Medienschule beinhalten werde. Es gehe darum, den Schülern den sinnvollen Umgang mit dem Medium zu vermitteln und es im Unterricht einzubauen. Dank der mobilen Einheiten, die über W-Lan mit dem Internet verbunden werden, sei das jetzt auch einfacher. Strahlung gänzlich vermeiden könne man nicht, so Hansmann. Alle Rechner per Kabel anzuschließen sei mit vielen Stolpergefahren verbunden. Die W-Lan-Anlage soll nur nach Bedarf eingeschaltet werden, so dass die Strahlung über Tag deutlich reduziert werde, sagte Hansmann weiter.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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