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Straßensanierung: Herausforderung der nächsten Jahre

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Brodersby legt soliden Haushaltsplan vor / Zwei neue Buswartehäuschen

von
erstellt am 20.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Ganze 11 000 Euro wird die Gemeinde Brodersby bei der Aufstellung zweier neuer Buswartehäuschen einsparen. Das ergab die Einholung eines neuen Angebots, das von der Bürgerinitiative bereits während des Finanzausschusses eingefordert worden war (wir berichteten).

Während der Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend wurde dieses neue Angebot mit einer Gegenstimme beschlossen. So werden in Kürze zwei neue Buswartehäuschen in Höxmark zur Verfügung stehen. Die Kosten belaufen sich für beide auf 4600 Euro zuzüglich eines neu gegossenen Fundaments. Dies ergibt eine Summe von 7000 Euro. Der Finanzausschuss hatte bereits 18 000 Euro für die Häuschen veranschlagt. Somit können die verbleibenden 11 000 Euro in die Rücklage geführt werden.

Die Anschaffung der neuen Wartehäuschen hatten sowohl im Bauausschuss wie im Finanzausschuss für Differenzen gesorgt (wir berichteten). Mit dieser großen Einsparung zeigten sich fast alle Gemeindevertreter zufrieden.

150 Euro mehr als geplant wird Brodersby für die Unterstützung sozialer Einrichtungen in Kappeln ausgeben. Zunächst hatten die Mitglieder des Finanzausschusses empfohlen, 150 Euro für die „!via“ – Beratung und Treff für Mädchen und Frauen, mit Hauptsitz in Eckernförde, zu gewähren. Birgit Schwartz-Sander (SPD) hatte vorgeschlagen, auch dem „Sozial-Forum“ Kappeln einmalig 150 Euro zu gewähren. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Bürgermeister Christian Schlömer berichtete in diesem Zusammenhang von einem Besuch bei „!via“ und zeigte sich beeindruckt: „Eine ganz hervorragende Arbeit, die dort geleistet wird.“

Finanziell braucht die Gemeinde sich auch im neuen Jahr keine Sorgen zu machen. Die allgemeine Rücklage wird Ende des kommenden Jahres auf 230 000 Euro geschätzt. Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 1 208 200 Euro, der Vermögenshaushalt auf 168 000 Euro. Die Grundsteuerhebesätze A und B betragen 300 Prozentpunkte, die Gewerbesteuer liegt bei 310 Prozentpunkten. Einstimmig wurde der neue Haushalt von der Gemeindevertretung verabschiedet.

25 000 Euro werden aus der Rücklage der Kurbetriebe genommen, um die Buhnen vor dem Strand im Ortsteil Schönhagen noch einmal mit weiteren Steinen zu befestigen. Eine wichtige Maßnahme, wie der Bürgermeister erklärte. „Ohne diese Buhnen wäre unser Strand nach den letzten Stürmen schon weg.“

Zum Ende der öffentlichen Sitzung wies Christian Schlömer auf die in den nächsten Jahren zu leistenden Straßenbaumaßnahmen hin. „Das wird Kritik hageln“, meinte er. 2014 muss die Gemeinde ihre Straßensatzung erneuern und eine Straßenausbaubeitragssatzung erstellen, eine Vorschrift des Landes, um in Zukunft Straßen reparieren oder erneuern zu können. Gefordert wird dabei die Kostenbeteiligung der Anlieger.

Vor neun Jahren hatte die Gemeinde sich bereits ausrechnen lassen, wie teuer die Sanierung der Straßen in Schönhagen werden könnte. Die Kalkulation habe eine Summe von 300 000 Euro ergeben, so der Bürgermeister. „Das wird heute eher noch teurer sein“, prognostizierte Schlömer.

Die Rechtsprechung sei sich einig, dass eine Straße nach 20 Jahren „verbraucht“ und komplett zu sanieren sei. Für den CDU-Politiker ist das Thema Straßensanierung für die Gemeindevertretung Brodersby die größte Herausforderung im kommenden Jahr.


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