Karneval 2016 : Straßenkarneval zwischen Sonnenschein und Schauer

Über 200 Besucher begleiteten den Barkelsbyer Rosenmontagsumzug gestern. Alleine vom Wagen des Faschingsvereins wurden fast 250 Kilogramm Bonbons und kleine Spielsachen auf die Besucher geworfen.
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Über 200 Besucher begleiteten den Barkelsbyer Rosenmontagsumzug gestern. Alleine vom Wagen des Faschingsvereins wurden fast 250 Kilogramm Bonbons und kleine Spielsachen auf die Besucher geworfen.

Gut 200 Zuschauer begleiten den 20. Rosenmontagsumzug der Barkelsbyer Faschingsgruppe und weitere Wagen.

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09. Februar 2016, 06:45 Uhr

Barkelsby | Helau – Helau. Während die Karnevalisten an Rhein, Main und Ruhr ihre Rosenmontagsumzüge gestern sturmbedingt absagten oder nur unter Auflagen wie in Köln los rollen durften, feierten die Barkelsbyer und viele Gäste ihren Straßenkarneval mit dem schon traditionellen Rosenmontagsumzug.

Zum 20. Umzug waren drei Motivwagen und ein geschmückter Bollerwagen vor der Mehrzweckhalle in Warteposition gegangen. Neben dem Wagen der Faschingsgruppe waren der Wagen des Fördervereins zum Erhalt der Kapelle Westerthal und des Kirchenzentrums Barkelsby sowie die Faustballgruppe des Barkelsyber Sportvereins am Umzug beteiligt. Ganz spontan und erst einen Tag vor dem Umzug hatte sich der Spielmannszug Barkelsby ebenfalls zur Teilnahme entschlossen. „Wir machen das für die Kinder“, sagte Ingo Doorentz, der mit Ehefrau Claudia und Marita Reh ihren Bollerwagen mit Bonbons, kleinen Spielsachen und Kappen zum Werfen vollgepackt hatten. Wieviel Bonbons, Gummibärchentütchen, Lutscher und Spielsachen insgesamt auf die Kinder und Besucher des Umzugs von den Wagen flogen, konnte Mitorganisator Mike Smolka nicht sagen. Alleine auf dem Wagen der Faschingsgruppe lagerten rund 250 Kilogramm Süßkram und kistenweise kleine Spielsachen. Sehnsüchtig reckten die Zuschauer bei der Vorbeifahrt der Wagen ihre Arme in die Luft. Kaum landeten die Sachen auf der Straße, kamen eifrige Kinder und stecken sie in ihre Beutel. Wie es Tradition in Barkelsby ist, sorgte jede Gruppe für Musik. Und so erschallten die verschiedensten Karnevalslieder, während sich der Himmel immer mehr zuzog. War man noch bei Sonnenschein gestartet, so sorgte ein etwa 30-minütiger Schauer für Abkühlung. „Den Zug wegen des Wetters abzusagen, haben wir nicht erwogen“, sagte Smolka.

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