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Straßenbeleuchtung kostet die Stadtwerke jährlich 450 000 Euro

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 07.Feb.2014 | 00:33 Uhr

Die Grünen haben im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzwesen Bürgerfragen zur Beantwortung eingereicht. Ein Thema war dabei die Straßenbeleuchtung in Eckernförde, die nach vereinzelter Bürgermeinung zu früh an- und zu spät ausgeht und dadurch womöglich unnötige Kosten verursacht, wie Fraktionsvorsitzender Edgar Meyn weitergab. Da die Straßenbeleuchtung von den Stadtwerken verantwortet wird, nahm Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Steffens ausführlich Stellung.

Die 3200 sogenannten „Lichtpunkte“ in Eckernförde verursachen jährliche Kosten in Höhe von rund 450 000 Euro, rechnete Steffens vor. 2800 quecksilberhaltige 125-Watt-Leuchten werden sukzessive auf 40-Watt-LED-Leuchten umgestellt, etwa 1000 Leuchten seien bereits ausgewechselt worden, antwortete Steffens auf Nachfrage von Dr. Reinhard Jentzsch (Bürger-Forum). Die Umrüstung erfolge zunächst an den Hauptverkehrsstraßen, zuletzt werden die neuen Leuchten in den Wohnstraßen installiert. Die Kieler Straße sei davon ausgenommen, weil dort ein anderes Lichtkonzept mit einer „wärmeren Beleuchtung“ umgesetzt werden soll. Die Stadtwerke stellten der Stadt in einer „Lichtpunktabrechnung“ einen jährlichen Fixbetrag von 138 Euro pro Leuchte in Rechnung.

Ein- und ausgeschaltet werden die Leuchten mit einer automatisierten Dämmerungsschaltung. Maßgeblich sind die Helligkeits- und Dämmerungswerte im Bornbrook, dort befindet sich der Sensor, der die Signale über das Stromnetz in die Straßen leitet. Die Zuschaltung erfolgt etappenweise im Laufe weniger Minuten, um Lastsprünge zu vermeiden, führte Steffens aus. Es sei möglich, die Leistung von Straßenleuchen wie beispielsweise zwischen 22 und 6 Uhr in der Sauerstraße von 40 auf 30 Watt herunterzudimmen. Während der Umrüstungsphase könne es sein, dass die Leuchten in betroffenen Straßen länger brennen als üblich, räumte Steffens ein.

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