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Straßenbau : Straßenausbau oder nur Deckenerneuerung?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Waabser Gemeindevertretung lässt Sanierung Straße Neuschlag berechnen / Eigentumsklärung für Straße Karlsminde

von
erstellt am 17.Mär.2016 | 06:38 Uhr

Waabs | Wem gehören Teile der Strandzufahrt von der L 26 nach Karlsminde? Darauf hofft die Gemeinde Waabs bald Antworten zu bekommen. Die Gemeinde möchte gerne die Zufahrt ausbauen und konnte dafür sogar bisher auf Fördermittel hoffen.

Die Beantragung der Zuschüsse muss warten. Bei der Überprüfung der Unterlagen beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LUR) war festgestellt worden, dass Fördermittel nur dann fließen könnten, wenn die Eigentumsverhältnisse der rund 2,75 Kilometer langen Straße geklärt seien. Das soll nun erfolgen, beschloss die Gemeindevertretung bei ihrer Sitzung Anfang der Woche. Sind die Eigentumsverhältnisse geklärt, soll eine Einbuchung der Straße und dann auch der Widmung zu Gunsten der Gemeinde erfolgen. Dann sollen erneut Fördermittel beantragt werden, wie die Vertretung betonte.

Definitiv keine Zuschüsse kann Waabs für die Straßensanierung der Straße Neuschlag ab Gartenstraße erwarten. Ein Förderantrag zu stellen, mache keinen Sinn, da die Straße keine überörtliche Funktion habe, wie bereits bei der Sitzung des Bauausschusses festgestellt wurde. Dennoch möchte die Gemeinde die Kosten für die Sanierung des westlichen Abschnitts der Straße durch die Verwaltung ermitteln lassen. Geprüft werden sollen zwei Varianten. Einmal der Ausbau mit Aufbau des Untergrundes und zwei Asphaltdecken sowie das einfache Anfräsen der Deckschicht und Auftrag einer Asphaltschicht. Zudem soll die Anwendbarkeit der Straßenausbaubeitragssatzung geprüft werden.

Zahlreiche Bürger aus dem Bereich waren bei der Sitzung und machten sich dafür stark, dass das Aufbringen einer einfachen Asphaltschicht reiche. Dadurch würde das Vorhaben nicht als Straßenausbau gewertet und die Anlieger nicht an den Ausbaubeiträgen beteiligt, wie Steinacker das Ansinnen der Bürger begriff und auch nachvollziehen konnte. Er stellte aber fest, dass von fachkundiger Seite vom Einbau nur einer neuen Deckschicht abgeraten wurde. Warum sollte die Gemeinde nicht der Empfehlung von Fachleuten folgen, sie könnten das nicht beurteilen, fragte er. Sobald die Kostenermittlungen vor liegen, wird erneut beraten.

Grünes Licht gab die Gemeindevertretung zur Verbesserung der Einfahrt am TSV-Sportplatz und des Moly-Soll-Weges. Mit Recyclingmaterial soll der Weg befestigt und die Schlaglöcher beseitigt werden.

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