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Eckernförder Zeitung

19. September 2017 | 15:47 Uhr

Strandkörbe beenden ihren Winterschlaf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Touristik stellt noch bis Ende der Woche 490 Strandkörbe auf / Vermietung beginnt am Karfreitag

von
erstellt am 07.Apr.2014 | 11:06 Uhr

Der Frühling kommt: Gestern hat die Touristik und Marketing Gesellschaft damit begonnen, die ersten Strandkörbe aus ihrem Winterlager zu befreien und wieder an den Strand zu stellen. Noch bis Ende der Woche werden die Mitarbeiter benötigen, um alle 490 Strandkörbe zu verteilen. Immer in Gruppen von acht Stück werden sie per Transporter von Eckernförde Süd an den Strand gebracht, der also 62 Mal zwischen der Lagerhalle im Holm und dem Strand hin- und herfahren muss. Am Strand nimmt sie ein Trecker mit Hubvorrichtung in Margen zu je vier Stück entgegen und verteilt die Strandkörbe. Das übernehmen Treckerfahrer Oliver Koch von der Touristik und Marketing GmbH (ETMG) sowie Sven Krope und Haure Rashed vom Sicherheitsdienst Wilms, der auch die Strand-Sicherung übernimmt. Auch Aufbauarbeiten gehören zu ihren Aufgaben.

280 der Strandkörbe sind als Saisonkörbe fest vergeben, 210 sind frei mietbar. „Wenn aber im Sommer am Wochenende gutes Wetter herrscht und die Stadt voller Touristen und Tagesgäste ist, sollte man schon morgens um 9 Uhr hier sein“, sagt Janine Eberhardt von der Tourist-Info. „Sonst sind alle Körbe wegen der großen Nachfrage schon vergeben.“ Die Vermietung beginnt am Karfreitag – sieben Euro kostet ein Strandkorb pro Tag. Man kann sie auch wochenweise mieten und reservieren.

„Wir haben im vergangenen Jahr viel in unsere Strandkörbe investiert“, sagt ETMG-Betriebsleiter Hans-Peter Möller. „Wir haben mittlerweile einen sehr guten Bestand.“ Jedes Jahr im Winter werden die Strandkörbe auf Schäden untersucht und repariert. Möller: „So ein Strandkorb hat eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren.“ Aber nicht nur die Touristik stellt ihre Strandkörbe auf: Rund 200 Privatleute haben einen Strandplatz gepachtet.

Zur Nutzung eines Strandkorbs gehört natürlich auch ein sauberer Strand. „Wir haben ihn gerade erst komplett gereinigt“, so Hans-Peter Möller, „aber jetzt hat der Ostwind doch wieder Seegras angespült.“ Der wird in den kommenden Tagen per Reinigungsmaschine verschwinden. Anschließend werden die Flaggen gehisst und Papiermüllständer aufgestellt. Und dann kann der Frühling wirklich kommen.

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