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Stockrosen und Samenbank: Schlussakt für 2017

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Stockrosensamen in selbst gefüllten Teebeuteln waren der Renner: Spendenerlös für die Eichhörnchenstation

Es geschieht immer mal wieder: Obwohl ich mir vorgenommen habe, Kindern auf ihre Fragen so gut es mir möglich ist, zu antworten – manchmal muss ich schlicht sagen: Das weiß ich nicht!

Diesmal war es die Frage einer circa zehnjährigen Passantin, die von mir wissen wollte: „Wie heißt ’Dankeschön’ auf eichhörnchisch?“ Aber nun bin ich klüger: Es heißt „knurps, knurps, nag, nag“. Denn so haben die Tierchen reagiert, als wir in der Schutzstation den Erlös unserer Samenbank-Aktion ablieferten. Leider waren die Nachbarin, die uns als erste mit Saatgut unterstützte, und ihre Enkelin verhindert, so dass nur mein Enkel Morten den Termin wahrnehmen konnte. Er hat es sehr fein gemacht und als Dankeschön gab es das versprochene Eis.

Dankeschön – das möchte ich mit diesen Zeilen sagen. Dank an alle, die unsere „schräge Idee“ so freundlich unterstützten und es immer noch tun: die Nachbarn, Freunde und Mitgärtner, die Spielkiste, und vor allem die vielen Passanten, die lachend unsere Samenbank benutzten, die Blumen fotografierten und das Schweinchen fütterten. Dies ermöglichte uns, einen mehrfachen dreistelligen Betrag ins Kuvert zu stecken, damit Morten ihn an Frau Rademacher, die Leiterin der Eichhörnchen-Schutzstation am Umwelt-Info-Zentrum, die sogar ihren Urlaub dafür unterbrach, übergeben konnte. Auch sie sagte ganz herzlichen Dank und die Tiere meinten – siehe oben – „nag, nag, knurps, knurps“.

Nun ist die Blütezeit der Stockrosen vorbei und die Bank abgebaut. Jedoch haben wir selbst und viele Helfer fleißig Saatgut gesammelt, so dass wir im nächsten Jahr die Aktion noch einmal durchführen können – im Interesse der Eichhörnchen, zur Freude der Passanten und zum Wohle der Stockrosen.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Kurz vor dem Ende der Saison wurde das Schweinchen geklaut. Zwar war der finanzielle Schaden nicht so immens, aber schade ist so etwas schon.

Vielleicht gibt uns der Dieb wenigstens das Schwein zurück? Das fänden wir alle richtig gut.


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