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Eckernförder Zeitung

19. August 2017 | 13:30 Uhr

Standpunkt : Stimmen für die Demokratie

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Je geringer die Wahlbeteiligung, desto mehr Einfluss gewinnen nationalistische und kommunistische Kräfte in Europa. Das müssen all jene wissen, die am Sonntag eventuell vorhaben, nicht zur Wahl zu gehen. Da es keine Sperrklausel für den Einzug ins Europäische Parlament gibt, kommt es tatsächlich auf jede Stimme an. Wer für ein vereintes Europa, eine friedliche Koexistenz der Mitgliedsstaaten und die Übernahme weltpolitischer Verantwortung ist, sollte sich vorher genau überlegen, wem er seine Stimme gibt. Diese Wahl ist eben kein Spiel und eignet sich auch nicht dazu, irgendwem einen Denkzettel zu verpassen. Europa ist eine spannende, faszinierende Vision, die zwar längst Realität geworden ist, aber noch enorm viel Entwicklungspotential hat. Wenn die Wähler den Parlamentariern durch eine hohe Wahlbeteiligung signalisieren, dass ihnen das nicht egal ist, ist schon viel gewonnen. Gleiches gilt im Grunde auch für die Bürgermeisterwahl, auch wenn es diesmal nur einen Kandidaten gibt – Amtsinhaber Jörg Sibbel. Dass sich fünf Parteien hinter ihn stellen, ihn unterstützen und auch die beiden anderen Ratsparteien keinen Gegenkandidaten aufgestellt haben, spricht eindeutig für die hohe Zufriedenheit des politischen Eckernfördes mit dem Verwaltungsexperten. Er hat seinen Job nun einmal hervorragend erledigt, und er soll diesen erfolgreichen Weg weitere acht Jahre zum Wohle Eckernfördes fortsetzen. Das ist die Botschaft, die dahinter steht. Darüber sollen die Bürger abstimmen. Aufgrund fehlender personeller Alternativen Vergleiche mit sozialistischen Verhältnissen wie in der DDR anzustellen, muss scheitern, weil diese die Bürger von Staats wegen entmündigt, entrechtet und eingemauert hat.

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erstellt am 21.Mai.2014 | 06:13 Uhr

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