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Buntes Programm : Stiftungsfest im kleinen Kreis

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Organisatoren im 1. FC Schinkel hätten sich mehr Resonanz gewünscht

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Schinkel | Anlässlich der Vereinsgründung des 1. FC Schinkel 1947 gibt es einmal im Jahr ein Stiftungsfest. Die Feier im August wurde jedoch von drei auf zunächst zwei und inzwischen auf einen Tag reduziert – zumindest, wenn man das Altliga-Fußballspiel gegen den SV Holtsee, das Schinkel mit 0:5 verlor, am Vorabend nicht mitzählt. Die „Verkleinerung“ sei der gesellschaftlichen Entwicklung geschuldet. „Man kriegt die Leute nicht mehr hinter dem Ofen hervor“, bedauert die stellvertretende Vorsitzende des FC, Sandra Möller, dass kaum jemand zu der Familienolympiade am Mittag erschien.

„Es ist so schade für die ehrenamtlichen Helfer, die sich alles ausgedacht haben.“ So wurde es mangels Beteiligung im Großen und Ganzen ein Einzelwettkampf der Kinder, und es ging nicht wie geplant ein Elternteil gegen ein Kind an den Start. Spaß brachte es den Teilnehmern dennoch, sich an den acht Stationen auszuprobieren. Es galt unter anderem, einen Ball mit einer Wasserspritze innerhalb einer Minute möglichst oft von einem Hütchen zu schießen, in drei Schlusssprüngen eine möglichst weiter Strecke zurückzulegen oder einen Ball auf einem Holzstab durch einen Geschicklichkeitsparcours zu balancieren. Aufgrund der guten Beteiligung beim Spendenlauf im Vorjahr hätte Sandra Möller mit einer besseren Resonanz gerechnet: „Ich dachte eigentlich, dass die Leute gemerkt haben, dass es bei uns ganz nett ist.“

Als dann das Blitzturnier der E-Jugendmannschaften startete, füllte sich die Sportanlage jedoch langsam, und auch bei dem Spiel der 2. Herrenmannschaft gegen den FC Osterstedt (5:1) und der 1. Herren in der Kreisliga Rendsburg-Eckernförde (2:1 gegen den TuS Bargstedt) kamen zahlreiche Zuschauer, berichtet Thomas Urbanzcyk. Der Vorsitzende hätte jedoch mehr erwartet und bedauert, dass viele direkt nach den Fußballspielen nach Hause gefahren sind. „Das war schade, denn wir hatten einen DJ da und einen Tanzboden aufgebaut. Aber die Hartgesottenen haben trotzdem noch ordentlich getanzt.“

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