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Ladenzeile in Altenholz-Stift brennt nieder : Stifter Ladenzeile in Flammen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Supermarkt, Bankfiliale und andere Geschäfte werden komplett zerstört

„Was machen jetzt die ganzen armen alten Leute, wo sollen die jetzt einkaufen?“, war eine der ersten Fragen, die sich Jens Petersen stellte, der gemeinsam mit Ehefrau Anke den Zeitschriften-, Buch- und Lottoladen in der Stifter Ladenzeile betreibt, angesichts der Tatsache, dass sich die gesamte Ladenzeile und damit quasi alle Einkaufsmöglichkeiten in Stift mit Ausnahme des Aldi-Marktes soeben in Rauch aufgelöst hatte. Um 4.07 Uhr wurde die Feuerwehr Altenholz wegen eines Feuers am westlichen Ende der Ladenzeile alarmiert. Da sich das Feuer ausbreitete, wurden die Wehren Dänischenhagen, Knoop, Felm und Rathmannsdorf sowie die Drehleitern der Berufsfeuerwehr Kiel und der Bundeswehr-Stützpunktfeuerwehr nachalarmiert. Ein Ausbreiten des Feuers auf die restliche Ladenzeile konnte nicht verhindert werden, eine Stunde nach dem ersten Alarm stand sie in voller Ausdehnung in Brand. „Der Brand hatte sich aufgrund der Bauweise der Dachkonstruktion sehr schnell ausgedehnt“, stellte Stefan Jepsen von der technischen Einsatzleitung des Kreises Rendsburg-Eckernförde fest. Gegen 6.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch längere Zeit an. Insgesamt waren zwei Drehleitern, neun Löschfahrzeuge und rund 100 Mann im Einsatz, zusätzlich die technische Einsatzleitung des Kreises sowie der Rettungsdienst. Über Brandursache und Schadenshöhe konnte Jepsen noch keine Angaben machen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sichtlich betroffen sagte Bürgermeister Carlo Ehrich, dass es nun zunächst darum gehen werde, die Betroffenen – sowohl die Ladenbetreiber als auch die Angestellten – zu unterstützen. „Im zweiten Schritt müssen wir uns Gedanken über eine Übergangslösung machen und dann über eine Nachfolgelösung“, so der Bürgermeister. Anke Petersen, die ihr Geschäft seit fast 30 Jahren betreibt, sagte, dass sich jetzt alle Betroffenen mit der Gemeinde und dem Vermieter an einen Tisch setzen müssen um zu sehen, wie es weitergeht. „Hier sind ganze Existenzen zerstört worden“, sagte die Geschäftsfrau sichtlich geschockt. „Hauptsache ist aber, dass alle am Leben und gesund sind“, fügte Ehemann Jens hinzu.

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