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Waffenhersteller in Eckernförde : Stellenabbau bei Sig Sauer

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Der Waffenhersteller Sig Sauer kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus: Nach ungeklärten Waffenlieferungen nach Kolumbien und Kurzarbeit baut die Firma nun massiv Stellen ab.

Eckernförde | Nach der Kurzarbeit kommt beim Eckernförder Waffenhersteller der Kahlschlag: Zwei von drei Stellen werden wegfallen. Das wurde am Donnerstag in Unternehmenskreisen von mehreren Stellen bestätigt. 

Bei einer Mitarbeiterversammlung wurde die Belegschaft auf Einschnitte vorbereitet. Nach Informationen von shz.de sollen von den derzeit noch 134 Beschäftigten in Eckernförde nur 49 ihren Job behalten. Mitte nächster Woche will das Unternehmen demnach Details zu dem Stellenabbau bekannt geben.

Offiziell wollte sich bei Sig Sauer niemand – weder von Seiten der Geschäftsführung noch Seiten der Arbeitgebervertretung – zu den Vorgängen äußern.  

Sig Sauer ist zuletzt durch weiterhin ungeklärte Waffenlieferungen in die Schlagzeilen geraten. So wird dem Unternehmen vorgeworfen, über eine Konzernschwester in den USA Waffen illegal zum Beispiel nach Kolumbien und Kasachstan  geliefert zu haben.  Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hatte daher Anfang Juli einen faktischen Ausfuhrstopp für Sig Sauer verhängt. Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt.  Es sei ein sehr komplexes Verfahren, die Ermittlungen dauerten noch an, sagte die Oberstaatsanwältin Birgit Heß auf Anfrage in Kiel. Ende August hatte Sig Sauer in Eckernförde Kurzarbeit eingeführt.

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erstellt am 30.Okt.2014 | 16:03 Uhr

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