"State of Greys" rocken den Südstrand

Sorgen für fetzigen Rock beim Osterfeuer:   Major Tom Gry, Lord Hapu Grey, Captain Harald Grey und Chief Wolfram Grey (v.l.).  Foto: Thomsen
Sorgen für fetzigen Rock beim Osterfeuer: Major Tom Gry, Lord Hapu Grey, Captain Harald Grey und Chief Wolfram Grey (v.l.). Foto: Thomsen

Erster großer Auftritt der neuen Formation zum Osterfeuer am 23. April am Südstrand

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12. April 2011, 06:17 Uhr

Eckernförde | Die Zusammensetzung ist neu, aber in der Musikszene sind sie "alte Hasen": Wolfram Müller, Harald Wendt, Thomas Dollase und Hartmut "Hapu" Purat haben sich zur Band "State of Greys" (Staat der Grauen) zusammengefunden. Der Name sei schon eine Anspielung auf das Grau, das bei dem einen oder anderen inzwischen mehr oder weniger stark die Haarfarbe bestimmt. Andererseits klinge das "Greys" genau wie "Grace" (Gnade) und biete durchaus Entwicklungsmöglichkeiten, scherzt "Chief Wolfram Grey". Der Sänger hat sich längst als ehemaliges Bandmitglied bei den "Borbyer Dixies" einen Namen gemacht. Nach 15 Jahren habe er aber zu seinen Blues-Rock-Wurzeln zurückkehren wollen und "Captain Harald Grey" (Gitarre) angesprochen, mit dem er einstmals in der Band "Bluesfire" musiziert hatte.

Durch verschiedene "Zufälle" kamen "Major Tom Grey" (Schlagzeug) und "Lord Hapu Grey" (Bass) dazu, so dass die Band bereits seit November regelmäßig für den ersten großen Auftritt probt. Den wird es anlässlich des Osterfeuers am Sonnabend, 23. April, ab 19 Uhr am Südstrand geben (Eintritt frei). "Das einzige große Rockspektakel in diesem Jahr", unterstreicht Müller den exklusiven Charakter der Veranstaltung. Sogar eine Vorgruppe wird an diesem Abend erwartet: die "Tüdelband" aus Hamburg, in der sein Sohn dabei ist.

Rock, Blues, Jazz, Swing - "Musikalisch decken wir außer Klassik alles ab", sagt Müller. Das Publikum könne sich darauf einstellen, dass es "schon etwas härter zur Sache geht". "Highway to Hell" von AC/DC wird jedenfalls dabei sein, aber auch Stücke von "The Who", "Whitesnake" und "Van Halen". Aber auch sanftere Klänge von Eric Clapton und B. B. King gehören zum Repertoire der Rock-Blues-Formation.

Doch sind es nicht die Stücke allein, die sie auf die Bühne bringen, mit denen sie für sich werben. Bei ihnen stimmt vor allem auch das Miteinander: "Mit dieser Band kann man fliegen", beschreibt Harald Wendt die Stimmung in der Band. Damit das gelingt, müssten alle vier Triebwerke die gleiche Schubkraft haben, und das sei der Fall.

Wolfram Müller kann das nur bestätigen: Der Sänger steht zwar im Vordergrund, aber wenn er nicht von der Combo getragen wird, dann wird das nichts. "Wenn einem die Nase des anderen nicht passt, macht auch die Musik keinen Spaß", fügt Thomas Dollase hinzu und erntet zustimmendes Kopfnicken. Er ist der Youngster in der Band ("Mit Welpenschutz", Dollase).

Mehr zum Thema Alter wollen die Musiker aber auf keinen Fall preis geben. Nur so viel verraten sie: Gemeinsam bringen sie mehr als 200 Jahre zusammen.

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