Marinehafen Eckernförde : Startschuss für Sanierung der Ostmole

Große Gewichte: Bergung der Betonfertigteile an der Ostmole.
Große Gewichte: Bergung der Betonfertigteile an der Ostmole.

Endlich: Die Bauarbeiten im Marinehafen Eckernförde haben nach langen Verhandlungen begonnen. Die Grundsanierung erfolgt 2015 für 33 Millionen Euro.

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29. November 2013, 11:32 Uhr

Eckernförde | Die lang ersehnte Sanierung der Ostmole im Marinehafen Eckernförde hat nach langen Verhandlungen am Mittwoch begonnen. Das teilte das Presse- und Informationszentrum des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr am Donnerstag mit. Dabei handelt es sich um Bauunterhaltungsmaßnahmen im Kranzfelder Hafen zur Sicherung der Ostmole. Die Fertigstellung des Projekts „Notinstandsetzung der Wellenschutzwand in den Feldern 3 – 8“ ist für Ende des Jahres 2013 geplant.

Nach Schätzung des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig Holstein (LKN-SH) belaufen sich die Kosten auf rund 1,3 Millionen Euro. Als Sofortmaßnahme hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die Ertüchtigung der Pfahlköpfe in Block 1 und 2 sowie die Sicherung der Wellenschutzwand in Block 1 bis 3 veranlasst.

Ziel ist es, eine Schadensausbreitung an der gesamten Molenkonstruktion zu verhindern und damit den seeseitigen Dienstbetrieb des Marinestützpunktes Eckernförde bis zum Beginn der Grundsanierung Ostmole zu gewährleisten sowie die Not- und Schutzhafenfunktion für die Ostsee in diesem Raum sicherzustellen. Durch diese Sofortmaßnahmen soll die Nutzung der Ostmole für weitere fünf Jahre ermöglicht werden. Die Arbeiten liefen planmäßig, eine termingerechte Fertigstellung sei zu erwarten, teilte die Dienststelle mit. Die Grundsanierung der Ostmole sei dann ab Mai 2015 im Rahmen einer großen Baumaßnahme mit Gesamtkosten von rund 33 Millionen Euro geplant.

Die zuständigen Bundes- und Landesbehörden haben vor Beginn der Arbeiten am 18. November eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Beteiligt waren das Land Schleswig-Holstein und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Um mit den Planungen für die Bauunterhaltungsmaßnahmen zur Sicherung der Ostmole im Kranzfelder Hafen des Marinestützpunkts Eckernförde durch den LKN-SH bereits vor Abschluss der Vereinbarung beginnen zu können, sei bereits Ende Juni eine Ausnahmegenehmigung für die vorzeitige Inanspruchnahme des LKN-SH erteilt worden.

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