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„Eck-Town-City“ : Startschuss für die Kinderstadt

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Zelte stehen, heute geht es los: „Eck-Town-City“ wartet auf seine Einwohner. Als erstes steht der Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl an.

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2015 | 06:00 Uhr

Die Zelte stehen und warten darauf mit Leben gefüllt zu werden: Zum vierten Mal startet heute „Eck-Town-City“. Die Kinderstadt wurde gestern Nachmittag auf dem Gelände der Peter-Ustinov-Schule errichtet und wird für fünf Tage das Zuhause von 180 Kindern und Jugendlichen sein. Im Rahmen der Aktion Ferienspaß werden die Kinder von „Eck-Town-City“ das Leben einer richtigen Stadt nachstellen. Gleich heute haben sie die Möglichkeit, sich zur Bürgermeisterwahl zu stellen und in einem Wahlkampf für sich zu werben, ehe es morgen für die Bewohner an die Wahlurne geht, um ihr Oberhaupt zu wählen.

Mit „Eck-Town-City“ bieten das Lokale Bündnis für Familie und die Trägerschaft der Verkehrswacht Eckernförde mit dem Projekt „Eck-Town-City“ eine zusätzliche Kinderbetreuung in den Sommerferien an. „Die Vorbereitungen für die Kinderstadt laufen das ganze Jahr über“, sagt Wilfried Lüthge von der Verkehrswacht. Circa 25 Zelte haben die freiwilligen Helfer – darunter Eltern, Kinder, THW, Freiwillige Feuerwehr, Arbeiter-Samartiter-Bund und Mitarbeiter der Stadt – gestern aufgebaut. Rathaus, Post, Friseur, Krankenhaus, Cafés, Kreativwerkstätten, Deko-Geschäft, Zeitung oder Wellness-Oase – den Bewohnern wird es an nichts fehlen. Die Zelte stellen jedes Jahr der EMTV, die Touristik, das THW oder die Verkehrswacht zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr mit 119 teilnehmenden Kindern ein voller Erfolg seien die Plätze auch in diesem Jahr innerhalb von drei Tagen alle besetzt gewesen, sagt Simone Staack-Simon vom Lokalen Bündnis für Familie.

Der Tag beginnt in „Eck-Town-City“. um 8.30 Uhr. Dann heißt es für die Bewohner wie im wirklichen Leben auch: arbeiten. Unter 30 Projekten können die Kinder täglich wählen. Dafür müssen sie sich beim Arbeitsamt melden und werden dann zu einem Job vermittelt. Für die anschließende Freizeitbeschäftigung sorgen die Disko oder das Kino und für Entspannung die Wellness-Oase.

Während der fünf Tage werden etwa 80 freiwillige Helfer die Stadt betreuen. Darunter sind auch Sanitäter vom Ortsverein des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), die für das kinderstädtische Krankenhaus zuständig sind und auch bei Realfällen im Einsatz sein werden. Bei ihnen können die Kinder die Grundlagen der Ersten Hilfe lernen, bei Einsätzen mitfahren und den Rettungswagen inspizieren. „Feuerwehr und Polizei kennen viele Kinder schon aus dem Kindergarten – hier haben sie die Gelegenheit, ihre Angst vor dem Krankenwagen zu verlieren“, sagt ASB-Sanitäter Andy Jacobs. Auf der anderen Seite der Stadt haben die Amateurfunker vom Ortsverband des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) ihren Funkturm aufgeschlagen. Sie sind zuständig für den Funkbetrieb und gewährleisten damit die Kommunikation.

Bis Freitag wird dieser Mikrokosmos noch auf dem Schulgelände beheimatet sein, ehe es für die Helfer dann wieder heißt: Zelte abbauen.

> Weitere Informationen im Internet unter: www.ecktowncity2014.wordpress.com

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