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Hervorragende Berufsvorbereitung : Start in eine anspruchsvolle Ausbildung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

105 Finanz- und Steueranwärter des Landes wurden in Altenholz vereidigt. Finanzministerin Monika Heinold legte beim Festakt die guten Zukunftsperspektiven für die jungen Leute dar.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 06:25 Uhr

„Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen.“ Mit diesen Worten vereidigte Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold 50 Finanzanwärter im gehobenen Dienst sowie 55 Steueranwärter im mittleren Dienst.

„Wohin es führen kann, wenn es in der Verwaltung nicht funktioniert, können wir in Griechenland beobachten“, erklärte Monika Heinold. „Mit diesem Schritt nehmen sie eine wichtige Weichenstellung in ihrem Leben vor, die mit Rechten und Pflichten einhergeht.“ Es sei der Startschuss gefallen für eine anspruchsvolle Ausbildung, in der die Feinheiten des teilweise unverständlichen oder skurrilen deutschen Steuerrechtes gelehrt werden würden, sagte die Ministerin. „Es ist kompliziert, und dafür brauchen wir sie als Experten. Sie können stolz sein, dass sie sich einen Platz gesichert und aus den über 900 Bewerbern ausgewählt wurden.“ Denn auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt könnten nur wenige Arbeitgeber mit den fast perfekten Ausbildungsbedingungen aufwarten – wie das Land Schleswig-Holstein.

Vor den Finanzanwärtern liegt ein dreijähriges duales Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz, bevor sie nach erfolgreichem Abschluss den Titel des Diplom-Finanzwirtes tragen dürfen. Enthalten ist eine berufspraktische Zeit beim Finanzamt von 15 Monaten. „Das Studium an der FHVD will den Idealfall der engen Verbindung zwischen Theorie und Praxis realisieren“, fordert FHVD-Präsident Professor Dr. Josef Konrad Rogosch zum engagierten, kollegialen und teamorientierten Mitarbeiten auf. Bei den Steueranwärtern handelt es sich ebenfalls um eine duale Ausbildung, bei der die Praxiszeit allerdings noch einen Monat länger ist, obwohl der Abschluss bereits nach zwei Jahren erreicht werden kann. Der theoretische Unterricht erfolgt am Bildungszentrum (BiZ) der Steuerverwaltung in Malente-Krummsee. „In der Wirtschaft wird überlegt, ob das duale Ausbildungssystem zu einem trialen System erweitert werden sollte“, sagt BiZ-Leiter Alexander Kraft. „Ein System, das auf der Idee eines überbetrieblichen Ausbildungsnetzwerks basiert.“ Es würde den Betrieben ermöglichen, Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Ausbildung betriebsübergreifend zu nutzen, um so qualitativ hochwertig und kosteneffizient ausbilden zu können. „Da ist die Steuerverwaltung schon einen Schritt weiter“, stellt Kraft fest. „Wir unterhalten bereits ein Ausbildungsnetzwerk bestehend aus den Finanzämtern, dem Ausbildungszentrum und dem BiZ Steuer. Es ist eine Ausbildung, die sie hervorragend auf ihren Beruf vorbereitet.“

Deike Kruse (16) freut sich auf die kommende Zeit: „Ich habe ein Praktikum beim Finanzamt Stormarn gemacht und bin froh, dass ich da jetzt auch meine Ausbildung machen darf. Die Tätigkeit gefällt mir sehr gut.“


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