Vorstandswahlen : Start in die neue Förderperiode

Aktiv-Region-Vorstand: (v.l.) Matthias Meins, Sandra Westphal, Michael Packschies, Andreas Betz, Günther Hoffmann, Telse Stoy, Juliane Rumpf, Rainer Fichter, Sylvia Eisenberg, Carlo Ehrich, Hans-Meinert Redlin, Einar Rubin und Dieter Kuhn
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Aktiv-Region-Vorstand: (v.l.) Matthias Meins, Sandra Westphal, Michael Packschies, Andreas Betz, Günther Hoffmann, Telse Stoy, Juliane Rumpf, Rainer Fichter, Sylvia Eisenberg, Carlo Ehrich, Hans-Meinert Redlin, Einar Rubin und Dieter Kuhn

Auf der Mitgliederversammlung der Aktiv Region auf dem Aschberg wird der Vorsitzende, Matthias Hannes Meins, Amtsdirektor des Amts Dänischer wohld, bestätigt. Die Förderperiode ist von 2014 bis 2020.

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02. Juli 2015, 04:32 Uhr

Zügig hatten die Mitglieder der Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand ihre Versammlung auf dem Aschberg hinter sich gebracht. Da blieb also noch genug Zeit, den Blick auf den Wittensee von der Außenterrasse der Globetrotter Lodge zu genießen. Wer trotz hochsommerlicher Temperaturen aktiver sein wollte, der versuchte sich an der Kletterwand. Die Lodge war in den vergangenen sechs Jahren größter Profiteur des Förderprogramms, knapp 1,7 Millionen Euro konnten durch Fördergelder eingeworben werden.

Gesichert von Trainerin Janne Kiehl wagte sich Werner Pötzsch als erster daran die Wand. Der 72 Jahre alte Stadtführer und stellvertretende Vorsitzender des Fischräuchereivereins kraxelte geschickt die knapp 20 Meter hohe Kletterwand hoch. Hans-Detlef Gosch aus Holzbunge, Regionalmanager Dieter Kuhn und Touristiker Stefan Borgmann folgten ihm nach.

Seit 2007 sind in Schleswig-Holstein 22 regionale Gebilde entstanden, die das Wort Aktiv-Region im Namen tragen. Inzwischen bedecken sie fast die gesamte Landesfläche. Dabei hat jede Aktiv-Region eine speziell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene integrierte regionale Entwicklungsstrategie ausgearbeitet, deren Träger sie ist. Sie initiieren und fördern Projekte in der Region und stärken den ländlichen Raum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Hierfür stehen EU-Mittel in Höhe von 63 Millionen Euro bereitgestellt werden – knapp drei Millionen Euro für jede Aktiv-Region.

Auch die Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand hat sich für die neue Förderperiode 2014 bis 2020 aufgestellt. Dem Vorstand gehören mit dem neuen Förderzeitraum elf Mitglieder an, fünf kommunale Vertreter und neuerdings sechs, statt bislang fünf so genannte Wirtschafts- und Sozialpartner (Wiso).

Auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend in der Globetrotter Lodge auf dem Aschberg wurde der geschäftsführende Vorstand einstimmig bestätigt. Vorsitzender bleibt Matthias Hannes Meins, Direktor des Amtes Dänischer Wohld, Stellvertreter sind Eckernförde Bürgermeister Jörg Sibbel und Andreas Betz, Verwaltungschef aus dem Amt Hüttener Berge. Als kommunale Vertreter gehören noch die leitende Verwaltungsbeamtin aus dem Amt Dänischenhagen, Sandra Westphal, und der Altenholzer Bürgermeister Carlo Ehrich dem Vorstand an.

Als neue Mitglieder der Aktiv-Region wurden Juliane Rumpf und die Brücke Rendsburg-Eckernförde aufgenommen. Die Brücke wurde in Ascheffel von Vorstandsmitglied Andreas Straub (Foto) vertreten.

Die so genannten Wiso-Partner sind: Die ehemalige Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf aus Sehestedt, Dr. Telse Stoy aus Ascheffel, Vorsitzende der Heimatgemeinschaft Eckernförde (Vertreter: Joachim Sebastian), die Altenholzer DRK-Vorsitzende Sylvia Eisenberg, Günther Hoffmann, Geschäftsführer der Globetrotter Akademie, Rainer Fichter, Leiter des Technik- und Ökologiezentrum Eckernförde (Vertreter: Pascal Ledune) und Michael Packschies, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Eckernförde (Vertreter: Matthias Valkema).

Beratende Mitglieder des Vorstands sind Hans-Meinert Redlin und Einar Rubin aus Kiel. Sie sollen die Verbindung zur Landeshauptstadt halten, die sich selbst mit 5000 Euro pro Jahr an der Finanzierung des Regionalmanagements der Aktiv Region beteiligt.

Mit der Überarbeitung der Internetseite (www.aktivregion-hao.de) und der Erstellung einer Förderfibel hat die Aktiv-Region und das mit dem Regionalmanagement beauftragte Büro AgendaRegio die Arbeit aufgenommen. „Die Fibel soll zur Werbung von Akteuren aus der Region beitragen“, erläuterte Dieter Kuhn den Nutzen. Projektträger mit Ideen für die Region sollen so auf die Fördermöglichkeiten durch die Aktiv Region aufmerksam gemacht werden. Eine Arbeitsgruppe beschäftige sich zudem intensiv mit dem Entwickeln einer Bildungskarte, auf der die außerschulischen Lernorte im Aktiv-Regionsgebiet, beispielsweise das Ostsee-Info-Venter, gesammelt und beschrieben werden, um sie den Schulen an die Hand zu geben.

Als Projekt genieße vor allem das stationäre Hospiz für den Dänischen Wohld besondere Aufmerksamkeit im Vorstand , sagt Matthias Meins. „Unsere Region ist ein weißer Fleck in dem Bereich. Geplant sei ein stationäres Hospiz für sterbende Menschen mit etwa zehn, zwölf Betten. In den Gemeinden des Wohld ernte das Projekt ebenfalls Zustimmung.

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