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3. Handball-Liga : Starker Aufsteiger zu Gast beim TSV Owschlag

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Owschlags Trainer Rainer Peetz sieht im Gegner HC Salzland 06 „keinen gewöhnlichen Aufsteiger“. Levke Rohwer steht erstmals im Kader der Gastgeberinnen.

Der 3. Oktober: Schwarz-rot-goldene Fahnen werden gehisst, die Bänder in den Fabriken stehen still. Deutschland feiert seinen Nationalfeiertag zum 23. Mal. Und was machen die Handballerinnen des TSV Owschlag? Die müssen sportliche Höchstleistungen in der 3. Liga abrufen. Feiern dürfen sie erst nach Abpfiff. Vorausgesetzt, dass das Heimspiel am Donnerstag positiv endet. Gegner ist Aufsteiger HC Salzland 06. Der Anpfiff ertönt um 15 Uhr in der Owschlager Sporthalle.

Erst ein Spaziergang, dann auf einen Kaffee in die Halle. Die Zuschauer dürfen sich auf einen starken Liga-Neuling freuen. Der HC Salzland, ein Zusammenschluss des SV Lok Aschersleben und Concordia Staßfurt, setzte gleich im ersten Auswärtsspiel der Saison eine Duftmarke. Bei der TSG Wismar holte das Team aus Sachsen-Anhalt einen 30:29-Auswärtssieg. „Das sollte uns Warnung genug sein. Man gewinnt nicht im Vorbeigehen in Wismar. Salzland ist kein gewöhnlicher Aufsteiger“, weiß Rainer Peetz. Der Coach hätte sich gerne auch vom zweiten Auftrifft der Salzländer einen Eindruck verschafft, nur leider versäumten es die morgigen Gäste, ihr Video vom Spiel gegen Leipzig in das Internetportal der 3. Liga einzustellen. Peetz: „Das finde ich ein wenig befremdlich.“

Trotz der Informationslücke will der Trainer morgen punkten. Seine Mannschaft hat mit vier Zählern aus zwei Spielen einen perfekten Saisonstart hingelegt. Der dritte Sieg soll folgen. „Wir stehen gerne oben in der Tabelle. Es bringt einfach mehr Spaß“, so Peetz mit einem Schmunzeln.

Erstmals wird Levke Rohwer für den TSV auflaufen. Die schnelle Linksaußen des Oberligisten HSG Kropp/Tetenhusen hat seit dieser Saison ein Doppelspielrecht. Für die 20-Jährige ist es der erste Einsatz in der 3. Liga. Die Gegenstoßspezialistin wird das Owschlager Spiel noch einmal beschleunigen. Fehlen wird dagegen Alina Wollborn. Sie kann nicht mehr für den TSVO auflaufen, da sie ein Studium in Magdeburg begonnen hat. Peetz über den Abgang: „Schade. Alina hatte sich gerade in die Mannschaft gespielt.“

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