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Feuerwehr Barkelsby : Starke Truppe verzichtet auf Leistungsprüfungen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Barkelsbyer Feuerwehr lehnt bei der Hauptversammlung Leistungsprüfungen ab. Sechs Kameraden werden mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber für je 25 aktive Jahre bei der Wehr ausgezeichnet.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Barkelsby | Eine klare Absage an Leistungsnachweise wie den „roten Hahn“ erteilte Gemeindewehrführer Jens Nommels während der Hauptversammlung der Wehr auf eine Nachfrage. Dass er damit nicht alleine steht, bestätigte der gesamte Vorstand der Wehr und der große Beifall der Kameraden. „Jeder, der sich von unserer Arbeit überzeugen möchte ist eingeladen, zu unseren Übungsabenden zu erscheinen“, bekräftigte Nommels, „wir haben nichts zu verbergen“. Begutachtet werden könne die Arbeit der Wehr zudem bei angesetzten Wehrübungen.

Dass die Barkelsbyer Wehr gute Arbeit leistet, konnte und musste sie im Vorjahr bei insgesamt 72 Einsätzen beweisen. Dazu kamen Übungseinsätze und Ausbildungslehrgänge. Zusammengerechnet leisteten die Kameraden 3250,5 Arbeitsstunden ehrenamtlich. Besonders erfreulich für die Feuerwehr: ihr Altersdurchschnitt hat sich in den vergangenen vier Jahren von 42,1 auf 37,7 Jahren verjüngt. Auch bei dieser Versammlung konnten sechs junge Kameraden in die aktive Wehr aufgenommen werden. Dabei wurde nicht nur den neuen, sondern allen Kameraden noch einmal ans Herz gelegt, ihre Ausrüstung pfleglich zu behandeln. „Eine komplette Einsatzkleidung kostet immerhin 1336 Euro“, rechnete der Wehrführer vor, „somit sollte es selbstverständlich sein, dass sie auch gepflegt wird.“

Freude gab es aber nicht nur über neue Kameraden, sondern auch über treue Mitglieder. So wurden Michael Gembus, Frank Ketelsen, Klaus Kröger, Kai Grothkopp und Lars Engelbrecht für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber geehrt. Uwe Stöckert bekam die Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft. Zum neuen Gruppenführer wurde Kai Runge, zu seinem Stellvertreter Finn Stölting einstimmig gewählt. Thomas Luth erhielt die Beförderung zum Oberbrandmeister.

Bürgermeister Fritz Blaas zeigte sich erfreut über die große Anzahl von jungen Menschen in der Barkelsbyer Wehr. Er wünschte sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Auch Amtswehrführer Uwe Wichert bestätigte, dass sämtliche Mitglieder gebraucht würden. „Die Stürme im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass wir gut ausgebildetes Personal benötigen, denn sie haben uns auch unsere Grenzen aufgezeigt“, erklärte er. Abschließend hob Jens Nommels noch einmal die Wichtigkeit von Atemschutz-trägern hervor und rief seine Kameraden dazu auf, diesen Lehrgang zu belegen.

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