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3. Handball-Liga : Starke Abwehrleistung reicht Owschlag nicht

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen musste sich der TSV Owschlag der Übermacht von Meisterschaftsfavorit TSG Wismar beugen. Eine starke Leistung zeigte aber die Deckung des TSV.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Wismar | Titelfavorit TSG Wismar war eine Nummer zu groß für die dezimierten Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag. Ohne drei Stammkräfte (Greta Stolley, Anita Ewert, Jill Sievert) angetreten hatten die Gäste bei der 16:24 (7:13)-Niederlage schlussendlich keine Chance beim heißen Meisterschaftskandidaten. Dabei konnte der TSV-Trainerstab mit Chefcoach Rainer Peetz und seinem Assistenten Reiner Pohl-Thur eigentlich nicht meckern. Die Abwehr lobten beide sogar explizit: „Das war eine Spitzenleistung“, berichtet Co-Trainer Pohl-Thur.

Dafür verantwortlich waren vor allem drei Spielerinnen, die sich hervortaten. Im Mittelblock hielten Svenja Zadow und Janina Herklotz die offensiv interpretierte 6:0-Deckung zusammen. Sie sorgten gemeinsam mit ihren Nebenleuten dafür, dass solche Hochkaräter wie Svea Pinkohs oder auch Vivien Erdmann gehörig arbeiten mussten, um ein Tor zu erzielen. Wenn die Gastgeberinnen dann doch den Durchbruch schafften, stand da noch Torfrau Mareike Witt, die laut Pohl-Thur eine „sensationelle Vorstellung“ ablieferte.

Nur zweimal in dieser Saison, gegen die Top-Mannschaften VfL Oldenburg II und Werder Bremen, warfen die Wismarerinnen vor eigenem Publikum weniger als 24 Tore. Die knapp 700 Zuschauer in der Wismarer Sporthalle sahen demnach eine extrem torarme Partie in der Anfangsphase. Nach 15 Minuten stand es 3:3-Unentschieden. Es gab bereits Fußballspiele mit solchen Zwischenergebnissen. Erst danach setzte sich die TSG Schritt für Schritt ab. Knackpunkt waren fünf schlechte Owschlager Minuten in der ersten Halbzeit, in denen die Gastgeberinnen vier leichte Kontertore in Serie erzielen durften.

So stark wie die Owschlager in der Abwehr agierten, so schwach traten sie im Angriff auf – bedingt durch die gravierenden Ausfälle. Zwar kombinierten sich die Gäste nach Angaben von Pohl-Thur ganz manierlich gute Torchancen heraus, doch scheiterten sie zu häufig an der ebenfalls überragenden Wismarer Keeperin Justine Steiner.

Nach dem Abpfiff mussten die Schleswig-Holsteinerinnen feststellen: Will man in Wismar eine Siegchance haben, muss beides stimmen: Abwehr und Angriff. Positiv-Nachricht zum Schluss: Der TSV hat nach der Partie keine weitere Verletzte zu beklagen.

TSV Owschlag: Witt, Wichelmann – Trceziok (2), K. Rohwer (2), H. Meenke (1), Herklotz (3), H. Rohwer (2/1), Peters (5/4), Zadow (1), Linke, Küppers, Lyke


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