Sprottentage : Sprottentage mit Gumm-Prix und WM

Der Stadtteilwettkampf zwischen Eckernförde und Borby zieht die Massen in den Bann.
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Der Stadtteilwettkampf zwischen Eckernförde und Borby zieht die Massen in den Bann.

Großes Hafenfest mit vielen Höhepunkten von Freitag bis Sonntagabend / Stadtteilwettkampf, Live-Musik, Gumm-Prix, Feuerwerk und Public Viewing

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09. Juli 2014, 09:50 Uhr

Prall gefüllt und mit Höhepunkten gespickt sind die Eckernförder Sprottentage am kommenden Wochenende rund um den Hafen, zu dem viel tausend Besucher erwartet werden.

Das große Stadtfest beginnt am Freitagvormittag mit einem Unicef-Flohmarkt auf dem Rathausmarkt und dem bunten Markttreiben am Hafen mit dem abendlichen Konzert von Chili con Pepper von 20 bis 22.30 Uhr auf der Hafenbühne.

Der Sonnabend steht ganz im Zeichen des Hafenfestes und dem Schauräuchern mit Lorenz Marckwardt (12 bis 16 Uhr), ist aber gespickt mit Höhepunkten. Der erste steht um 15 Uhr auf dem Programm: der große Stadtteilwettkampf Eckernförde gegen Borby um die Goldene Sprotte. Im Moment hat Borby mit 4:3 die Nase vorn. Bei prognostiziertem bestem Sommerwetter dürfen Tausende am Hafenbecken stehen, wenn die Teams gegeneinander in folgenden Disziplinen antreten: Hol über, Kaperfahrt, Lanzenreiten, Leuchtturm und Seiltänzer. Parallel zum Stadtteilwettkampf tritt die Holtz’Apteiker Husband aus der Partnerstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern von 15 bis 17 Uhr auf der neuen Hafenbühne am Apartementhaus an der Hafenspitze auf. Dort übernimmt um 20 Uhr die rockig-poppige Showband mit hohem Unterhaltungswert, Zack Zillis, das Kommando. Um 22.45 Uhr wird dann von einem Ponton aus ein etwa 15-minütiges Feuerwerk abgebrannt.

Richtig viel los ist auch am Sonntag. Von 11 bis 12 Uhr läuft ein Puzzlewettbwerb auf der Bühne, Opsteckfru Stine und Fischer Fiete streifen über die Meile , von 12 bis 13 Uhr steigt an der Holzbrücke der Stand-Up-Paddling-Wettkampf für Jedermann und Lorne Marckwardt sorgt für knackfrische Sprotten aus dem Räucherofen. Höhepunkt am Sprottentag-Sonntags ist der 2. Gumm-Prix, das Gummibootrennen von der Außenmole bis zur Holzbrücke. Erfunden haben ihn die beiden Romanautoren Arndt Rüßkamp und Hendrik Neubauer, in deren Roman „Tod am Strand“ die Stadt Eckernförde und der Gumm-Prix eine wichtige Rolle spielen. Rüßkamp und Neubauer sind am Sonntag ab 11 Uhr an der Hafenbühne und stehen allen Interessierten Rede und Antwort. Dort können sich auch alle Teilnehmer für den Gumm-Prix anmelden. Da nicht nur das schnellste Boot prämiert wird, sondern auch die kreativste Idee und Verkleidung, lohnt es sich für die Crews von maximal vier Mann, sich Gedanken über das Gefährt und das Outfit zu machen – immerhin schauen viele Menschen diesem Spektakel zu. Anmelden können sich Teilnehmer bereits jetzt über die Homepage der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH, www.ostseebad-eckernfoerde.de. Im vergangenen Jahr gingen neun Teams an den Start. In Erinnerung sind noch die Schöne Helena mit den Delfinen als Zugtiere oder das Team Büttenwarder mit Schaufeln als Ruder. Rüskamp und Neubauer hoffen erneut auf eine große Beteiligung. Ihr neuer Roma heißt übrigens „Schlei-Diva“, auch er spielt in Eckernförde, von wo aus sich Rasmussen und die Brix auf Verbrecherjagd begeben.

Am Sonntagabend wartet aus aktuellem Anlass ein weiterer Höhepunkt auf die Besucher der Sprottentage und Fußballfans: An der Hafenspitze wird eine große Leinwand aufgebaut, auf der das WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien oder Holland übertragen wird.

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