zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

18. November 2017 | 02:11 Uhr

Sport : Sportfest im Sportpark

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Isarnwohld-Schule feiert das Sportfest zum ersten Mal im Sportpark.

shz.de von
erstellt am 05.Jul.2017 | 07:08 Uhr

Gettorf | „Eigentlich sollte das Sportfest zur Eröffnung des Sportparkes stattfinden, aber Freitag war daran nicht zu denken“, sagte Patrick Göth. Der Sportlehrer der Isarnwohld-Schule verlegte das Fest deshalb auf den Dienstag. Das Wetter und die Resonanz der Schüler gaben ihm bei der Entscheidung recht. Alle Felder waren von Schülern belegt, die sich in sportlichen Wettkämpfen miteinander maßen.

Die fünften und sechsten Klassen begannen schon früh am Morgen mit den Bundesjugendspielen. Weitsprung, Ballwurf und Sprint standen für die Sportler auf dem Plan. Im Anschluss an die Pflicht versammelten sich die Klassen auf dem kleinen Kunstrasenplatz. „Dort ist ein jahrgangsweites Völkerballturnier geplant“, erklärt Göth. Die älteren Schüler starteten direkt mit dem Mannschaftssport auf dem großen Kunstrasenplatz und dem Rasenfeld des GSC. Für die siebten Klassen stand ein Fußballturnier auf dem Plan. Mit verbissenen Zweikämpfen und traumhaften Toren wurde hier die beste Klasse ausgespielt. „Wir sind dem GSC und dem GTV sehr dankbar“, sagte Göth, der betonte wie glücklich das Kollegium über die herausragenden Plätze sei. Vor kurzem sind die beiden Sportvereine und die Schule eine Kooperation eingegangen. Diese erlaubt es der Schule kostenfrei den Sportpark und die dortigen Materialien zu verwenden. „Damit heben wir den Sportunterricht auf ein noch höheres Niveau. Das ist dann wieder gut für unsere Vereine“. So wird auch die gezielte Förderung von sportlichen Talenten einfacher.

Das die Isarnwohld-Schule sportbegeistert ist, zeigt ein Blick auf die Erfolge. Dort reiht sich der Titel der Deutschen Meisterschaft im Floorball ein in die drei Kreismeisterpokale im Fußball. „Von sechs Ausschreibungen im Fußball konnten wir drei gewinnen“, sagt Göth nicht ohne Stolz in seiner Stimme. Die Schüler interessierten sich erst einmal nicht für vergangene Erfolge. Für sie war es wichtig, sich die Krone ihres Jahrgangs aufzusetzen. Trotzdem herrschten gute Stimmung sowie ein ausgeprägter Teamgeist vor. Vor allem beim Volleyball feuerten sich die Klassen sogar gegenseitig an. Hier waren die neunte und zehnte Jahrgangsstufe gefordert. Organisiert wurde das Fest von Oberstufenschülern. „Die Lehrer sind hier nur als Aufsichtsperson“, betonte Göth. Die Organisation und die Durchführung wurden komplett durch Schüler aus den Sporttheoriekursen übernommen. Die Lehrer passten nur drauf auf, dass „alle hier eine gute Zeit verbringen“. Um 12.30 Uhr begann die Siegerehrung. An diesem Punkt war der Spaß dann auch vorbei. Denn nur eine Klasse pro Jahrgang konnte die beste sein. An einer so sportlichen Schule kein leichtes Unterfangen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen