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FUSSBALL-KREISKLASSE A : Spitzenspiel nur am Ende spannend

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisklasse A gewann Tabellenführer SG BSV/EMTV mit 2:1 gegen den SV Fleckeby. Eckernförde IF leistet sich im Aufstiegsrennen eine 0:4-Heimniederlage.

Nach einem knappen 2:1-Erfolg im dürftigen Topspiel über den SV Fleckeby fehlt der SG BSV/EMTV noch ein Sieg, um nach dem Aufstieg auch die Meisterschaft in der Fußball-Kreisklasse A feiern zu können. Die Fleckebyer besitzen trotz der Niederlage immer noch die besten Karten, um am Ende auf Rang drei einzulaufen, da sich Eckernförde IF eine 0:4-Heimpleite gegen den SSV Bredenbek einhandelte. Außenseiter-Aufstiegschancen besitzt auch noch der SV GW Todenbüttel nach einem überzeugenden 4:2-Auswärtserfolg beim SV Felm. Freuen kann sich auch ein Aufsteiger: Der FSV Friedrichsholm hat durch das 1:1-Remis gegen den TSV Rieseby den Klassenerhalt in der Tasche.

TuS Rotenhof II – Brekendorfer TSV  5:3 (4:0)

In der Anfangsphase überrannte der TuS die Gäste, die das Spielgerät schon nach 14 Minuten vier Mal aus dem eigenen Kasten holen mussten. „Wir haben die Zügel danach jedoch zu sehr schleifen lassen und den TSV ins Spiel kommen lassen“, moniert TuS-Trainer Raffael Hopp nicht nur den Auftritt seiner Elf nach dem Wechsel, sondern zusammen mit seinem Trainer-Pendant Mario Sörensen auch die Leistung von Schiedsrichter Thomas Kern. „Ein häufig viel zu spätes Einschreiten des Referees sorgte für eine unnötige Härte und Hektik“, bemerkt Hopp.

 

Tore: 1:0 Nico Messer (4.), 2:0 Dennis Schulz (13.), 3:0 Kielian Möller (14.), 4:0 Messer (14.), 4:1 Dennis Schneider (62.), 4:2 Henrik Staack (65.), 4:3 Kai Sachteleben (73., FE), 5:3 Manuel Bart (82.).


FSV Friedrichsholm – TSV Rieseby       1:1 (0:1)

Ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Aufsteiger gut leben können, denn während der FSV den Klassenerhalt jetzt sicher hat, fehlt dem TSV nur noch ein Punkt zum ersehnten Ziel. „Wir hatten uns viel vorgenommen, doch gerade im ersten Durchgang konnten wir davon wenig zeigen“, meint FSV-Trainer Berndt Gosch. Die Gästeführung durch Jan Kosgalwies (27.) war deshalb nicht einmal unverdient. In der 55. Minute erzielte Daniel Becker nach Vorlage von Christoph Möller den Ausgleich für die jetzt engagierter auftretenden Gastgeber. Die Riesenchance zum 2:1 besaß Andreas Eggers kurz vor dem Ende (85.). „Er hatte eigentlich alle Zeit der Welt. Seine Direktabnahme traf dann jedoch die Schaukel des angrenzenden Spielplatzes“, ist Gosch seinem Stürmer jedoch nicht wirklich böse.

Tore: 0:1 Kosgalwies (27.), 1:1 Becker (55.).


Osdorfer SV II – Wittenseer SV     0:4 (0:2)

Die Überraschung blieb aus, weil der WSV, dem der Aufstieg jetzt wohl nicht mehr zu nehmen ist, für den OSV eine Nummer zu groß war. So endete die Partie mit dem gleichen Resultat wie das Hinspiel. „Es war ein absolut verdienter, wenn vielleicht um einen Treffer zu hoch ausgefallener Sieg der Gäste“, zeigt sich Osdorfs Trainer Mike Lindner als fairer Verlierer. Schon in der 1. Halbzeit zeigten die Schützlinge von Peter Thede ihrem Gegner die Grenzen auf. Das 0:1 durch Torben Wulfs Geschoss in den Winkel (16.) und Kim-Patrick Asselns 2:0 (32.) belegen die Überlegenheit insbesondere vor der Pause. Auch wenn sich die Heimelf nach der Pause ein wenig freischwamm, ernsthaft gefährden konnten sie den Tabellenzweiten in keiner Phase.

Tore: 0:1 Wulf (16.), 0:2, 0:3, 0:4 Asseln (32., 78., 86., FE)


FC Fockbek – Gettorfer SC II    2:0 (0:0)

Die Hausherren präsentierten sich in der ersten Halbzeit vor rund 400 Zuschauern nervös. „Kein Wunder, wann spielt man schon mal vor so einer Kulisse“, hatte FC-Sprecher Steffen Sievers vollstes Verständnis für die Darbietungen ohne nennenswerte Möglichkeiten. Sein Dank galt in der Analyse auch den Gettorfern: „Es war eine tolle Geste, dass sie uns beim Tausch des Heimrechtes entgegen gekommen sind.“ Den Bann in dieser für den – einmalig vom Ex-Bundesligaspieler Hans Sarpei trainierten – FC so wichtigen Begegnung brach Timo Hilbert mit brachialer Urgewalt. Sein Schuss war selbst für den starken Gästeschlussmann Aiko Petersen nicht zu halten (53.). Routinier Thomas Wittern-Bruhn beschenkte sich einen Tag nach seinem 45. Geburtstag mit dem entscheidenden und hochverdienten 2:0 selbst (62.).

 

Tore: 1:0 Hilbert (53.), Wittern-Bruhn (62.).


SV Felm – SV GW Todenbüttel  2:4 (1:1)

In den Augen von Felms Trainer Kay Mielenz trat der Gast wie ein künftiger Kreisligist auf. „Nur die ersten 30 Minuten waren wir einigermaßen ebenbürtig. Ansonsten hatten die Grün-Weißen wesentlich mehr vom Spiel und sind völlig zurecht als Sieger vom Platz gegangen“, bilanziert Mielenz. Das 0:1 durch Marten Reimers (35.) konnten die Hausherren zunächst jedoch noch egalisieren. „Wenn Torben Bull trifft, dann nach einem ruhenden Ball“, sagt Felms Coach zum Freistoßtreffer seines Schützlings (45.). Im zweiten Spielabschnitt drängten die Gäste erneut auf die Führung. Das 2:1 von Ole Petersen (55.) brachte sie dann endgültig und hochverdient auf die Siegerstraße.

Tore: 0:1 Reimers (35.), 1:1 Bull (45.), 1:2 Petersen (55.), 1:3 Jannes Backenhaus (63.), 2:3 Christopher Grube (64.), 2:4 Mitchell Westerweller (82.)


SG BSV/EMTV – SV Fleckeby       2:1 (0:0)

Mit dem exakt gleichen Ergebnis revanchierte sich der Tabellenführer für die im Hinspiel erlittene Niederlage und braucht gegen den SV Holtsee (13.05.) jetzt nur noch einen Sieg, um die Meisterschaft feiern zu können. In der 1. Halbzeit besaß die Heimelf zwar Feldvorteile, Zählbares sprang dabei gegen den Tabellenvierten allerdings nicht heraus. Erst im zweiten Durchgang gelang es der SG, das optische Übergewicht auch in Tore umzumünzen. „Nach dem 2:0 und 2:1 haben wir es jedoch versäumt, bei unseren Konterchancen den Sack zuzumachen. So hätten wir bei einem Schuss, der an die Unterkante der Latte unseres Tores sprang, unnötigerweise fast noch das 2:2 kassiert“, zeigt sich SG-Trainer Stefan Truelsen mit der fehlenden Cleverness vor dem gegnerischen Tor nicht ganz einverstanden.

Tore: 1:0 Björn Geng (58.), 2:0 Mirco Marten (69., FE), 2:1 Jens Neumann (84.)


Eckernförde IF – SSV Bredenbek     0:4 (0:2)

Einen herben Dämpfer musste IF im Aufstiegsrennen hinnehmen. Für Eckernfördes Coach Toni Fahn ist das allerdings kein Beinbruch. „Das wirft uns nicht um. Der Aufstieg ist kein Muss“, betont Fahn immer wieder. Aber vielleicht gerade deshalb fehlt es seinem Team insgesamt an der nötigen Spannung und Leidenschaft, um den Sprung in die Kreisliga schaffen zu können. Bereits zur Pause lag IF mit 0:2 im Hintertreffen. Auch nach Wiederbeginn hielt sich der absolute Wille, das Spiel noch zu drehen, in überschaubaren Grenzen. Die Quittung war am Ende eine eindrucksvolle Bredenbeker Revanche (Hinspiel 6:2).

Tore: 0:1 Christian Lohse (20.), 0:2 Philipp Möller (27.), 0:3 Sven-Ole Schwanebeck (55.), 0:4 Christian Dalpiaz (73.).




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