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Früh übt sich : Spielerisch zum Handballstar

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Aktionstag „Handball macht Schule – Schule macht Handball“ an Gettorfer Parkschule.

Sie rennen kreischend durch die Halle, so schnell, dass die Zeitungsseiten vor ihren Bäuchen nicht herunterfallen, feuern sich gegenseitig an bei Staffelspielen, üben prellen, fangen und werfen: Knapp 90 Schüler der Parkschule in Gettorf, 36 Schüler der Grundschule in Felm und 30 Schüler der Schule am See des Schulverbands Groß Wittensee/Holtsee beteiligten sich gestern an dem landesweiten Grundschulaktionstag „Handball macht Schule – Schule macht Handball“. Dabei lernen die Schüler durch eine grundschulgerechte Spielform den Handballsport besser kennen.

Zum ersten Mal hatte der Handballverband Schleswig-Holstein in diesem Jahr zu dieser Grundschulaktion unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Britta Ernst aufgerufen und sofort 110 Anmeldungen von Grundschulen erhalten. Das entspricht etwa 5400 Schülern. Schüler und Klassen, die ihren Handballaktionstag im Video, mit Plakaten, Fotos oder Basteleien dokumentieren und das Ganze bis zum 10. Oktober in der Geschäftsstelle des Schleswig-Holsteinischen Handballverbands in Kiel einreichen, können Preise wie den Besuch eines Bundesliga- oder Championsleague-Spiels, einen Handball-Tag mit den Profis, T-Shirts und Trinkflaschen gewinnen. Denn Bundesligamannschaften wie der THW Kiel, die SG Flensburg-Handewitt, der HSV Handball, der VfL Bad Schwartau und weitere Förderer unterstützen die Aktion.

„Wir sind vom Handballverband kurz vor den Ferien angesprochen worden“, erzählt Charlotte Küper, Fachleitung Sport in der Parkschule Gettorf. Mit Svenja Nielsen habe eine Mutter die Sache in die Hand genommen und als Handballerin der HSG (Handballspielgemeinschaft) Gettorf/Osdorf den Kontakt zu den Sportvereinen Gettorfer TV und Osdorfer SV, aufgenommen. Maren Marxen, lizensierte Trainerin der HSG, erklärte sich sofort bereit, das Training zu leiten.

Unterstützt von den Jugendtrainerinnen Svenja, Lena und Caja in Gettorf sowie Kristina und Mareike in Felm und Holtsee vermittelte sie den Kindern erste Handball-Grundtechniken, Ballgefühl und Teamgeist. „Wir möchten, dass die Kinder Spaß am Handballspielen bekommen“, erklärt Maren Marxen. „Doch im Vordergrund steht der Spaß an der Bewegung.“ Weil alle so gut mitgemacht haben, gibt es zum Abschluss ein paar Naschis. Sie gibt auch noch die Trainingszeiten bekannt, für die, die Lust haben, weiter im Verein Handball zu spielen. Für die E-Jugend-Mannschaften, die Minis und Maxis werden noch Jungs und Mädchen gesucht.

„Handball ist ein sehr komplexer Sport, der Koordination, Ballgefühl, Kondition und Fitness erfordert“, betont Maren Marxen. „Je früher man anfängt, desto besser.“ Ob ihre Schüler eine Dokumentation einreichen, um etwas zu gewinnen, kann Charlotte Küper noch nicht sagen. „Aber es hat sich gelohnt mitzumachen, auf jeden Fall“, versichert sie. „Jede zusätzliche Sporteinheit ist wichtig für die Kinder.“ Sportlehrer forderten schon lange die dritte Sportstunde in der Woche. „Es ist auch toll, dass die Kinder in die Sportart hinein schnuppern können“, fügt sie hinzu. „Einige sind ja schon ganz fit.“

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erstellt am 11.Sep.2015 | 05:35 Uhr

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