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Spendable Mitglieder und europäische Dimensionen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Verein der Freunde der Jungmannschule kann weiter aus dem Vollen schöpfen. Die Mitgliederzahl liegt mit 721 auf konstant hohem Niveau, die Mitgliedsbeiträgen beliefen sich 2014 auf 12800 Euro, wobei zahlreiche Eltern auch mehr als den Mindestbeitrag gezahlt hätten, führte der Vorstand in der jüngsten Jahreshauptversammlung aus. Sehr erfreut war der Verein der Freunde über eine ungewöhnlich hohe Spende eines Ehepaares zur Jahresmitte: Es spendete 10  000 Euro als Dankeschön dafür, dass ihren Kindern an der Jungmannschule eine sehr gute Schulbildung vermittelt worden sei. Die Einnahmen wurden schulintern für Projekte und Veranstaltungen eingesetzt. Der Verein konnte Unterstützung leisten in Form von Fahrtkostenzuschüssen, Veranstaltungen zur Suchtprävention, einer Sitzung des European Youth Parliament, Theaterprobenwochenenden sowie durch die Unterstützung der Musikfachschaft und der Subventionierung der Jungmannschul-Pullis und T-Shirts.

Schulleiterin Jutta Johannsen dankte dem Vorstand für die gute, vertrauensvolle und unbürokratische Zusammenarbeit. Durch die Einführung von G8 und die Neuorientierung innerhalb der Schulleitung habe sich die Jungmannschule verändert. Die derzeitigen Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr sähen sehr positiv aus. Längerfristig werde sich die Jungmannschule bei einer „guten Vierzügigkeit mit circa 850 Schülern“ einpendeln.

Die beiden Schüler Stefanie Schweizer und Jonas Krohn berichteten über ihre Teilnahme am Europäischen Jugendparlamen. Sie hätten persönlich sehr stark von dem internationalen Austausch, den Vorträgen auf Englisch und Französisch und der offenen Diskussionskultur profitiert, berichteten die beiden Jungmannschüler.

Das Europäische Jugendparlament in Deutschland ist einer von 39 nationalen Vereinen des European Youth Parliament (EYP), dem europäischen Dachverband. Auf den Veranstaltungen soll Europa für mehrere hundert Jugendliche erlebbar gemacht werden und so zur Völkerverständigung beitragen. Am nationalen Auswahlprozess nehmen in der ersten Runde des Wettbewerbs bundesweit über 600 Schüler von über 70 Schulen mit gymnasialer Oberstufe teil. In der zweite Runde werden Schulen aus ganz Deutschland zu einer von drei regionalen Auswahlsitzungen eingeladen, Jeweils drei Schulen aus Nord-, Mittel- und Süddeutschland sowie drei Einzelbewerber werden jährlich für die im Frühsommer stattfindende Nationale Auswahlsitzung ausgewählt. Außerdem haben Schüler aus Deutschland die Möglichkeit, an Europäischen Foren teilzunehmen. Mehrere Jungmannschüler konnten inzwischen sowohl nach Frankreich als auch nach Rumänien und Armenien fahren. Einige ehemalige Schüler der Jungmannschule engagieren sich ehrenamtlich bei der Organisation des Europäischen Jugendparlaments und vertreten die Schule damit nachhaltig. Die Auszeichnung der Jungmannschule zur Europaschule sei also mehr als gerechtfertigt, war sich der Schulverein einig. Der Verein der Freunde möchte dieses Engagement weiterhin fördern, sagte der Vorsitzende Dr. Matthias Siemsen.

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erstellt am 11.Mär.2015 | 09:27 Uhr

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