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Spektakuläre Aufnahmen in neun süßen Kurzfilmen

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Das Green-Screen-Festival wirft seine Schatten voraus: Erstes erfolgreiches Bonbonkino im Hinterhof

shz.de von
erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Eckernförde | Windstille und laue Temperaturen: Der Abend hätte für die Kinoveranstaltung, zu der Green Screen im Hof der Bonbon-Kocherei einlud, nicht besser sein können. Es war die erste Hinterhof-Kinoveranstaltung in Eckernförde, die durchaus Schule machen könnte und mehr als 120 Zuschauer anlockte.

"Es sind neun süße Kurzfilme, die wir hier heute Abend im Bonbonkino sehen werden", sagte Green-Screen-Festivalleiter Gerald Grote bei der Begrüßung und hat damit auch gleich den Namen geboren. Die Idee zur Veranstaltung kam sehr spontan, als Grote noch Möglichkeiten suchte, das Veranstaltungsheft zu präsentieren und dabei den Innenhof betrat. "Es gab keine lange Planung, wir haben es einfach gemacht", erzählte Heike Herbst von der Bonbonkocherei, deren größte Herausforderung die Beschaffung der 120 Stühle war.

Zu sehen gab es prämierte Kurzfilme, die für ein eigenes Programm zu kurz gewesen wären, andererseits aber absolut sehenswert seien, wie Grote betonte. Den Auftakt machte die Pixar-Produktion "Birds" mit Lachgarantie.

Dass man Haie streicheln und fühlen kann, erfuhren die Zuschauer mit tollen Unterwasseraufnahmen im Film "Gimme a Hug". Mal lustig, mal ernst ging es weiter. Ein Film, der das Schicksal von Walhaien beschrieb, machte viele Zuschauer betroffen. Ganz neue Einblicke gewährte der Film "Leben zwischen den Zeilen". Darin erfuhren die Gäste, was im Mikrokosmos von alten Büchern passiert. Außerdem hatten sich die Filmemacher in akribischer Art mit dem Leben in einem Tümpel beschäftigt.

Besonders ausgefallene "Tiere" präsentierte der Film "Titanen des Erdreiches": Darin erfuhren die Zuschauer, dass mit geschickter Vertonung die Protagonisten einer tierischen Lebensgemeinschaft auch durch Raupen- und Schaufelbagger ersetzt werden können.

Nach der Veranstaltung war das Urteil klar: "Rundum gelungen", war unter den Zuschauern vielfach zu hören. Dass Etliche an der Abendkasse mangels Platz wieder nach Hause geschickt werden mussten, war auch für den Veranstalter bedauerlich.

Das Bonbonkino machte seinem Namen alle Ehre: Zur Begrüßung gab es am Eingang für jeden ein Bonbontütchen. Im Verlauf des Abends sorgten "Römer und Wein" sowie die Gastronomie des "Papillon" für das leibliche Wohl. "Wir wollten unsere gastronomischen Nachbarn mit einbeziehen", sagte Heike Herbst - eine Tatsache, die bei allen Anwesenden gut ankam. Mit einer Praline als "Betthupferl" zum Abschied bedankten sich die Organisatoren, als sich der Hof gegen 23 Uhr leerte.

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