SPD will Prinzenstraße und Vogelsang spürbar entlasten

Jürgen Neumann, SPD
Jürgen Neumann, SPD

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14. Juli 2018, 06:14 Uhr

„Die Verkehrssituation, die Borby insbesondere in den Sommermonaten stark belastet, ist aus Sicht der SPD in Eckernförde nicht länger hinnehmbar“, erklärte der Fraktionsvorsitzende der SPD Eckernförde, Jürgen Neumann. Er nahm damit Bezug auf die Berichterstattung der Eckernförder Zeitung vom 7. Juli („Zu laut für den eigenen Balkon“) über die verkehrliche Belastung im Bereich Prinzenstraße/Vogelsang.

„Der Ausbau der B 76/ B 203 hat hier nicht ausreichend Abhilfe geschaffen, um eine wirkliche Entlastung vom Durchgangsverkehr zu erreichen. Wir brauchen endlich die Ableitung des Durchgangsverkehrs von der Waabser Nebenstrecke (L 26) auf die so genannte Bundeswehrstraße, um zu einer spürbaren Entlastung des Durchgangsverkehrs durch den Bereich Prinzenstraße/Vogelsang zu kommen“, so Neumann. Folgerichtig müsse auch die Anbindung der Riesebyer Straße an die Schwansenstraße (B 203) umgestaltet werden, um fließende Verkehre sicherzustellen.

Aus Sicht der SPD sei es nicht länger vertretbar, dass sich die Umsetzung derart lange hinzieht, zumal das zuständige Ministerium schon im Jahr 2010 eine Aufnahme der Maßnahme in die Finanzplanung für die Zeit nach 2014 angekündigt hat. „Da fragen wir uns, wo bleiben die Ergebnisse? Wir werden das im Bauausschuss nachfragen“, kündigte Neumann an.

„Die Ableitung der Verkehre aus Richtung Waabs (L 26) kann aber nur ein erster Schritt sein. Mittelfristig müssen weitere Schritte erfolgen, um zu einer guten Gesamtlösung zu kommen. So müssen die Verkehre im Bereich Prinzenstraße/Vogelsang verlangsamt werden. Wir haben hierzu einen Gesamtvorschlag erarbeitet, der unter anderem einen Rückbau der Busbuchten in der Prinzenstraße, Mischverkehrsflächen zwischen Bürgerpark und Petersberg wie auch zwischen Feldweg und Karlstraße und am Knotenpunkt Prinzenstraße und Cäcilienstraße einen Kreisverkehr vorsieht“, sagte Neumann. „Borby darf nicht aus dem Blick geraten.“



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