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Eckernförder Zeitung

16. Dezember 2017 | 12:39 Uhr

Holtsee : SPD: "Historisches Ergebnis"

vom

Sozialdemokraten in Holtsee sehen sich als Sieger der Kommunalwahl. HWG als "Zünglein ander Waage".

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 07:41 Uhr

Holtsee | Von einem historischen Ergebnis sprach der SPD-Fraktionsvorsitzende Hubertus Fiedler gestern Abend nach der Kommunalwahl in Holtsee. "Noch nie hatte ein sozialdemokratisches Mitglied aus Holtsee die meisten Stimmen aller Kandidaten, sagte Fiedler. Ihr Kandidat, Jens-Peter Frank erhielt 351 Stimmen. "Das ist ein persönlicher Triumpf für Jens-Peter", betont Fiedler. Mit weiterhin fünf Sitzen in der Gemeindevertretung konnte sich die SPD zwar nicht verbessern, hofft jetzt aber auf die Holtseer Wählergemeinschaft (HWG), die erstmals zur Wahl antrat und auf Anhieb zwei Sitze kam. Die CDU mit ihren Spitzenkandidaten Ramon Hiemcke musste diese beiden Sitze abgeben und kommt nun auf sechs. Damit ist die HWG nun das Zünglein an der Waage und könnte Frank zum Bürgermeister machen. "Wir werden das Gespräch suchen", versicherte Fiedler.

Christian Kühme, Spitzenkandidat der HWG, ist glücklich über das Wahlergebnis. Für wen die beiden Gemeindevertreter am 17. Jun in stimmen werden, vermag Kühme noch nicht zu sagen. "Wir sind jetzt drin, haben den Auftrag vom Bürger bekommen, zum jetzigen Zeitpunkt könne er noch keine Entscheidung sagen."

Auch Ulfert Geertz ließ es sich nicht nehmen, zur Wahl zu gehen. Seit 1982 war er Bürgermeister in Holtsee, nun wählte er seinen Nachfolger. Er sei froh darüber, die täglichen Probleme abgeben zu können, sagte der 68-Jährige. Das geplante Neubaugebiet, Wanderwege - "es stehen Dinge an, die langfristig geklärt werden müssen".

Am 17. Juni ist ist konstituierende Sitzung, bis dahin ist Geertz noch im Amt. "Es muss noch genügend gemacht werden", sagte er und berichtete, dass er im vergangenen halben Jahr seine beiden Stellvertreter Jens-Peter Frank und Ramon Hiemcke bei wichtigen Entscheidungen einbezogen habe. Zudem habe er schon jetzt alles Wichtige auf einen Stapel gelegt.

Und was kommt nach der Zeit als Bürgermeister? Er könne nun Dinge ohne Termindruck machen", sagte Geertz. Gartenarbeit zum Beispiel. Oder kurzfristig in den Urlaub fahren. Das kann er sich nun vorstellen.

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