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SPD: „Geschmacklos, pietätlos und absurder Generalverdacht“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 13.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Klimach-Dreger hält eine weitere Zusammenarbeit mit Dr. Heinrich Mehl (Bürger-Forum) für „nicht mehr denkbar“. Mehl hatte in einem Leserbrief (EZ v. 10.12.) die Eckernförder Politik pauschal wegen ihrer angeblichen Ablehnung des verstorbenen Micha Bund und von Dr. Reinhard Jentzsch (beide Bürger-Forum) attackiert. Klimach-Dreger lobte den Fraktionsvorsitzenden des Bürger-Forums, Matthias Huber, der sich am Montag in der Aktuellen Stunde von dem Leserbrief distanziert hatte. Die Zusammenarbeit mit dem Bürger-Forum in der Ratsversammlung laufe völlig normal. „Mit einseitiger Sichtweise und nicht wirklich fundiertem Wissen taucht Dr. Mehl aus seiner dunklen Verschwörungsweltsicht auf und nutzt als Aufmacher pietät- und rücksichtslos das Ableben des Kollegen Bund aus. Ungeheuerlich schwingt in der wohlüberlegten Formulierung ein bösartiger Vorwurf mit.“ Wäre Mehl bei allen Sitzungen anwesend gewesen, hätte er festgestellt, dass Bund und seine vier Fraktionskollegen mal gegen, mal für etwas gestimmt haben. Gerade SPD-Politiker hätten in den letzten 10 Jahren viele Abstimmungsniederlagen einstecken müssen, „aber das hatte nie etwas mit Verschwörung der Mächtigen, sondern mit demokratischen Spielregeln und unterschiedlichen politischen Bewertungen zu tun.“ Dr. Jentzsch habe einen schweren Fehler gemacht und es werde schwer, wieder Vertrauen aufzubauen. „Doch eine solche, eher belastende, bösartige Unterstützung, wie sie der Leserbrief des Dr. Mehl darstellt, wünscht ein Demokrat einem demokratischen Mitbewerber nicht.“

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