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SPD-Geburtstag mit großen Worten und politischer Diskussion

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Eckernförde | Die SPD hat mit einem Fest zwei Geburtstage gefeiert: Den 150. der Partei und den 122. des Ortsverbands Eckernförde. Zahlreiche Bürger und Ehrengäste strömten am Sonnabend in die Ottestraße.

Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Jörg Meyer, begrüßte unter den Ehrengästen Altbürgermeister Kurt Schulz, den SPD-Landesvorsitzenden Dr. Ralf Stegner, den Bundestagsabgeordneten Sönke Rix und die Landtagsabgeordnete Serpil Midyatli. Jörg Meyer betonte die Wertschätzung vieler mutiger Menschen, die sich auf den Weg gemacht hatten, ein neues Kapitel zu schreiben: "Sie hatten ein unerhörtes Ziel, eine Idee, die alles auf den Kopf stellte. Die Idee von Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden." Meyer erklärte die Geschichte, den Aufbruch von Ferdinand Lassalle, den Wegbereitern August Bebel, Paul Löbe, Otto Wels, Marie Juchacz und in Eckernförde Richard Vorsgerau. Diese Menschen haben ihm zufolge für ihr Ziel Verhaftung, Gefängnis und Tod in Kauf genommen. Meyer erntete große Zustimmung bei seinen Schlussworten: "Sie alle haben uns vorgemacht, was wir gemeinsam schaffen können. Schreiben wir die Geschichte weiter, für eine Zukunft, die unserer Tradition würdig ist."

Kurz und direkt stellte Ralf Stegner klar, welche Grundsätze die SPD geschaffen hat, darunter das Frauenwahlrecht, dass Arbeiterkinder Abitur machen können, den Mut der Partei, als einzige im Reichstag gegen Hitler gestimmt zu haben. Der Name Richard Vosgerau stehe in Eckernförde für Mut zum sozialdemokratischen Denken. Stegner freute sich, dass das Projekt "Alte Fischräucherei", das von jeher von der SPD auch auf Landesebene unterstützt wurde, Zukunft zeige.

Besucherin Helga Nerz nutzte die Chance zur politischen Diskussion und stellte ihre Fragen zum "Beamtentum im mittleren Dienst" direkt dem Landesvorsitzenden Stegner. "In solcher Atmosphäre kann man sich wirklich unterhalten und hat nicht diese Vorurteile", sagte sie . Nadine Joswig, Erstwählerin, freute sich über den Austausch: "So werden wir ernst genommen. Wer mit 16 wählen kann, ist doch aufgeklärt und will mehr Hintergrundwissen."

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