Jugendwehren und gemeinschaft : Spaß und Teamgeist im Zeltlager

Der Paddelwettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr auf der Ostsee vor Langholz hatte es in sich. Tom (12, l.) und Kenneth (16) von der Jugendfeuerwehr Loose machen sich auf dem Board startklar, angeschoben von Heinrich Bokelmann (stellvertretender Jugendfeuerwehrwart der Jugendwehr Todenbüttel).
1 von 2
Der Paddelwettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr auf der Ostsee vor Langholz hatte es in sich. Tom (12, l.) und Kenneth (16) von der Jugendfeuerwehr Loose machen sich auf dem Board startklar, angeschoben von Heinrich Bokelmann (stellvertretender Jugendfeuerwehrwart der Jugendwehr Todenbüttel).

Die Kreisjugendfeuerwehr veranstaltet eine Woche lang ein Kreiszeltlager in Waabs. 498 Jungen, Mädchen und Betreuer von 26 Jugendwehren sind mit von der Partie.

shz.de von
23. Juli 2015, 04:50 Uhr

Beste Bedingungen für ein Kanuabenteuer boten sich am Dienstag auf der Ostsee vor Langholz. Die Sonne schien, der Wellengang war nicht zu hoch, der Wind nur mäßig – an diesem Tag war der Langholzer Strand fest in der Hand der Jugendfeuerwehr. Über den Tag nahmen 373 Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn und 18 Jahren am Paddelwettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr Rendsburg-Eckernförde teil. 44 Teams versuchten, im Kanu und auf dem Board in möglichst kurzer Zeit einen festgelegten Parcurs abzufahren. Erschwerte Bedingungen boten sich dabei den zwei Teammitgliedern auf dem Board – Schaukelbewegungen verursachten Gleichgewichtsprobleme, so dass diese Crew so manches Mal zur Gaudi der an Land Verbliebenen ins Wasser rutschte.

Seit 1993 bietet die Kreisjugendfeuerwehr alle zwei Jahre in den Sommerferien ein Zeltlager an. In diesem Jahr haben 498 Teilnehmer (darunter 125 Betreuer) von 26 Jugendwehren aus dem Kreisgebiet für eine Woche ihr Lager auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände Flintholm aufgeschlagen.

Neben dem Spaß geht es auch um die Stärkung der Gemeinschaft und die Förderung des Teamgeists. Aus diesem Grund werden ausschließlich Teamspiele veranstaltet. „Als Feuerwehrmann muss man sich im Einsatz auf seine Kameraden verlassen können und ihre Stärken und Schwächen kennen und akzeptieren – in Teamspielen verhält es sich ähnlich“, sagt Claas Schmidt, Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendwehr.

Mit einer Lagerolympiade, startete die Woche. Nach demKanuwettbewerb stehen heute ein Völkerball- und Volleyballwettbewerb auf dem Programm, bevor am Freitag vor der Lagerdisco das Siegerteam bekannt gegeben wird. Um allen Jugendlichen die Teilnahme am Zeltlager zu ermöglichen, belaufen sich die Kosten auf 100 Euro pro Person.

Und es scheint ihnen Spaß zu machen. Zwölf von 18 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Loose sind mit ihrem Jugendfeuerwart Mike Gollan mit von der Partie. Sechs unterstützen Dennis (17), Martin (16), Jannes (16) und Jan (16) im Kanu, die zur gelben Boje paddeln, um dort die Schwimmnudel in Empfang zunehmen, die es – zurück am Strand – an einen Holzpfahl zu schlagen gilt. Besonders angefeuert werden Tom (12) und Kenneth (16) auf dem Board, die die weitaus schwierige Aufgabe haben, mit einem Board die Schwimmnudel zum Kanu-Vierer zu bringen. So einige Male geht es für die beiden ins Wasser, bevor sie ihr Team erreichen. Viel Beifall ist beiden nach erfolgter Aufgabe sicher. Ein Boot der Wittenseer Feuerwehr sorgt unterdessen den ganzen Tag für die Sicherheit der Teilnehmer.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen