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Eckernförder Zeitung

24. August 2017 | 13:09 Uhr

Politik : Sparkasse wird zur Arztpraxis

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Einwände bei Vergrößerung des Osdorfer Alten- und Pflegeheims machen Änderung des Bebauungsplans notwendig.

Die ehemalige Sparkasse in Osdorf wird zur Arztpraxis. Das gab Bürgermeister Joachim Iwers am Mittwochabend in der Sitzung der Gemeindevertretung bekannt. Die Gemeinschaftspraxis von Dr. Gesa Bäumken und Dr. Petra Raspini zieht demnächst von der Hauptstraße 12 in die größeren Räume im Erdgeschoss der ehemaligen Filiale der Förde Sparkasse um. Deren Rückzug aus Osdorf hatte unter den Bürgern für großen Unmut gesorgt. Die Fläche der Praxis Bäumken/Raspini wird sich damit von 150 Quadratmetern auf 230 Quadratmeter vergrößern. Für die Diabetiker-Beratung wird ein kleines Nebengebäude mit einer Grundfläche von 24 Quadratmetern errichtet.

Auch beim Osdorfer Alten- und Pflegeheim soll gebaut werden. Es ist zu klein geworden und soll deshalb einen Anbau bekommen. Aus diesem Grund wurde der Flächennutzungsplan der Gemeinde Osdorf geändert und der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 7 Gildeweg für das Gebiet nördlich der Dänischenhagener Straße/L  44, südlich des Gildewegs und westlich Dreeangel (Flächen des Altenwohn- und Pflegeheimes Gildeweg 22) aufgestellt.

Beide Pläne müssen nun neu ausgelegt werden. Der Grund hierfür ist, dass „die Grundzüge der Planung verändert werden“, heißt es in der entsprechenden Beschlussvorlage. So hat die Landesplanungsbehörde Einwände gegen den Bau von Mitarbeiterwohnungen und altengerechten Wohnungen auf dem Gelände vorgebracht. Weitere Änderungswünsche kamen vom Investor, der mehr Platz für Terrassen und Balkone benötigt. Die Terrassen sollen größer werden als bisher geplant, damit bei schönem Wetter auch Betten dort Platz finden können. Die Gemeindevertretung beschloss die Neuauslegung der geänderten Pläne einstimmig. Zu einer Verzögerung des Baubeginns werde es durch die Neuauslegung nach Auskunft von Amtsdirektor Matthias Meins nicht kommen. Der Baubeginn ist für den Herbst geplant.

Die geplante Naturgruppe der gemeindlichen Kindertagesstätte wird voraussichtlich wie vorgesehen zum 1. Januar 2018 in Noer starten können. Bürgermeister Joachim Iwers unterzeichnete am 8. Juli mit dem Träger des Jugendgästehauses Schloss Noer den erforderlichen Gestattungsvertrag.

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