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Eckernförder Zeitung

22. Oktober 2017 | 21:27 Uhr

Spannende Dschungelabenteuer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Musical-Aufführung des Theaters „Lichtermeer“ in der Stadthalle / Fünf Schauspieler zogen die kleinen Zuschauer in ihren Bann

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2017 | 06:47 Uhr

Eckernförde | Die Bühne als ein Dschungel voller Geheimnisse mit aufregenden Erlebnissen des kleinen Mogli – am Sonnabend inszenierte das Theater „Lichtermeer“ die Geschichte des bei Wölfen aufgewachsenen kleinen Menschenjungen Mogli neu. Mit der Vertreibung des Tigers Shir Khan (Benjamin Hauschild) endete die Aufführung – bis dahin musste Mogli (Finja Harder) allerhand Abenteuer bestehen.

Vor allem kleine Kinder kamen in die Stadthalle, um die neue Interpretation der bekannten Geschichte zu sehen. „Ich hab mir von denen schon Peter Pan angeguckt. Das war unglaublich toll“, sagte Marie (6) aus Missunde. Zusammen mit ihrer Oma Imke Mecklemburg schaute sie sich nun auch dieses Musical an. Dabei gefielen ihr besonders Mogli, gespielt von Finja Harder und Balu, der von Sebastian Sohn verkörpert wurde. Balu war auch der Lieblingscharakter von Jonas (9) aus Rumohr. „Der schläft so viel, das finde ich toll“, sagte er.

Gleich zu Beginn zog das Ensemble die Zuschauer in seinen Bann. Dabei glänzte Finja Harder mit musikalischer Glanzleistung. Trotz Sprüngen und Tanzbewegungen traf sie jeden Ton und verzauberte die Kinder mit Liedern über Freundschaft und Mut. „Alle Stücke wurden von den Schauspielern ohne Playback gesungen“, betonte Tourleiter Daniel Holtz.

Die aufwendige Gesichtsbemalung der Schauspieler in Verbindung mit den liebevoll gestalteten Kostümen verzauberte das Publikum. Die kleinen Musicalbesucher fieberten mit ihren Helden. Dies wurde besonders deutlich, als Mogli von zwei Affen entführt wurde, während Baghira, gespielt von Lennart-Fabian Müller, und Balu sich stritten. Kaum ein Kind blieb da noch auf seinem Sitz. Da die Gruppe nur aus fünf Schauspielern bestand, musste jeder, außer Finja Harder, zwei Rollen übernehmen. Dabei wurden die drei Geier, die sich in einem Gewissenskonflikt befinden, da sie sich nur noch von Obst ernähren wollen, durch Handpuppen dargestellt, die durch die Schauspieler bewegt wurden. Auch die Schlange Kaa bestand im Wesentlichen aus einem Stofftier, dass durch geschickte Bewegungen zum Leben erweckt wurde. „Schauspielerisch sind die Kostümwechsel während der Vorführung extrem anspruchsvoll und anstrengend“, sagte Holtz. Diese Anstrengung war keinem der Schauspieler anzumerken. Nahezu fehlerlos meisterten sie auch schwierige Stücke.

Belohnt wurden alle am Ende mit minutenlangem Applaus. Doch damit war noch nicht Schluss. Nach der Vorführung standen alle Mitwirkenden für Autogramme, Fotos und Fragen der kleinen Zuschauer zur Verfügung.

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