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Beuwahlen beim Sozialverband : Sozialverband ist wieder in ruhigem Fahrwasser

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bernd Wiese ist neuer Vorsitzender

Mit Spannung wurde der Wahlausgang des neuen Vorstands von den 88 anwesenden Wahlberechtigten bei der Jahresversammlung im Stadthallenrestaurant am Sonnabend erwartet, nachdem der bisherige Vorsitzende Siegfried Kulbarz (66) aufgrund von Differenzen im vergangenen Jahr seinen Rücktritt angekündigt hatte (wir berichteten). In seinem Jahresbericht erklärte Siegfried Kulbarz dann aber, dass er unter bestimmten Voraussetzungen, ohne diese zu nennen, für das Amt durchaus wieder zur Verfügung stünde.

Bei der Vorstandswahl unter Leitung des Kreisvorsitzenden Dieter Scheidner trat dann neben Kulbarz selbst auch Bernd Wiese für den Posten an. In der anschließenden geheimen Abstimmung sprachen sich dann 47 Mitglieder für Bernd Wiese aus, 36 Wähler für Amtsinhaber Siegfried Kulbarz. Nachdem Kulbarz daraufhin die vorgeschlagene Kandidatur für den zweiten Vorsitzenden ablehnte, wurde Claus Reimer (63) mit 16 Gegenstimmen wieder gewählt. Dietmar Woyth (68) wurde das Vertrauen als Kassenwart ausgesprochen. Einstimmig wurde Esther Rosenberg als Schriftführerin des Vorstands gewählt. Eine Kandidatin für das Amt der Frauenbeauftragten fand sich hingegen nicht – der Posten bleibt also vakant.

Zäh verlief auch die Wahl der vier Beisitzer und Kassenrevisoren. Nachdem sich Bernd Stadtler, Elke Rahe, Rolf Zimmermann in Abwesenheit und Anneliese Behrmann dafür bereit erklärten, wurden diese en bloc als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

In seinem letzten Jahresbericht ging Kulbarz auf die geleistete Vorstands- und Öffentlichkeitsarbeit ein. Er berichtete von diversen Mitgliederveranstaltungen sowie den monatlich stattfindenden Info- und Gesprächsnachmittagen, die stets von zehn bis 18 Personen besucht waren.

Den Bericht der Frauenbeauftragten Sarah Liedtke verlas der stellvertretende Vorsitzende Claus Reimer, da diese aus beruflichen Gründen verhindert war. Nur wenige Frauentreffen fanden 2014 statt, von Bedeutung war eine Veranstaltung, bei der es um Pflegebedürftigkeit und Heimkosten ging. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht waren Gegenstand des ersten Frauentreffens Anfang 2015. Bedauerlich sei, dass die Veranstaltung am frühen Nachmittag erfolgte, zu deren Zeit viele Ehrenamtler beruflich verhindert seien und sie selbst aus den genannten Gründen nicht teilnehmen konnte. Liedtkes Bericht schloss damit, dass sie aus beruflichen und privaten Gründen für das Amt nicht weiter zur Verfügung stehe.

Aktuell gehören 1  026 Mitglieder dem Eckernförder Sozialverband an – Tendenz weiter steigend. Als Ursache dafür werde unter anderem die immer komplizierter werdende Sozialgesetzgebung gesehen. So ist die beratende Funktion des Verbands in Rechtsfragen und die Durchsetzung von Ansprüchen aus sozialer Sicht von Bedeutung. „Allein im Kreisverband Rendsburg-Eckernförde wurden Nachzahlungsansprüche von 615  840 Euro und monatliche Zahlungen von 187  000 Euro durchgesetzt“, hob Kreisvorsitzender Dieter Scheidner hervor, auf Landesebene waren es sogar 1,2 Millionen Euro an Nachzahlungen an seine Mitglieder. Daneben bietet der Sozialverband Deutschland Erholungs- und Kuraufenthalte sowie Vergünstigungen durch Kooperationspartner. 

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