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Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 06:45 Uhr

Sozialausschuss stimmt für Ausbau der Kita

vom

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Blickstedt | Das Neubaugebiet wächst, und die Anmeldezahlen bei der Kindertagesstätte steigen. Der Vorsitzende des Sozialausschusses, Stephan Rehberg (SPD), berichtete von elf Eltern mit Anspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. August. Der Ausschuss entschied sich einstimmig für eine Erweiterung der Kita und die Einrichtung zweier altersgemischter Gruppen. Mit einer Erzieherin und einer sozialpädagogischen Assistentin könnten in einer zweiten Gruppe zwischen zehn und 20 Kinder vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr betreut werden.

Wo diese beiden Gruppen untergebracht werden sollen, wurde ebenfalls diskutiert. Zur Wahl stand die bauliche Erweiterung der bestehenden Einrichtung. Das hätte grundlegende Umbauten und Sanierungen im Innenraum zur Folge. Der Schätzung eines Planers nach würde die Erweiterung um circa 60 Quadratmeter rund 435 000 Euro kosten. "Das entspricht einem Preis pro Quadratmeter von mindestens 1100 Euro auf die gesamte Fläche", erklärte Wolfgang Kerber (WdGT). Viel teurer käme auch ein Neubau für beide Gruppen zusammen kaum. Tomas Bahr, Büroleiter im Amt, wies auf die Förderungen hin. Rund 600 000 Euro hat ein vergleichbares Projekt gekostet. Der Zuschuss bei Neubau würde sich demnach auf 242 000 Euro, der Eigenanteil der Gemeinde auf 358 000 Euro belaufen. Nach Abzug der Förderung würde der Anbau geschätzt 281 000 Euro kosten. "Es ist im Verhältnis nicht viel teurer, wenn wir dafür ein neues Gebäude bekommen", erklärte Bürgermeister Klaus Juschkat. "Das andere ist nur Stückwerk", sagte er und befürchtet unkalkulierbare Kosten bei der Sanierung des rund 100 Jahre alten Gebäudes. Das Gremium entschied sich einstimmig für den Neubau. Die Zuschussanträge werden gestellt. Ein Grundstück an der alten Bundesstraße haben die Ausschussmitglieder dafür bereits im Auge. Es liegt in der Nähe des geplanten Spielplatzes. Der Eigentümer ist zum Verkauf bereit. Finanziert werden soll der Kauf durch Erlöse aus dem Neubaugebiet.

Zum 1. August wird jedoch kein Raum für die zweite Gruppe fertig sein. "So ehrlich müssen wir schon sein", erklärte Bahr. Bis die altersgemischte Gruppe öffnet, soll der Bedarf über Tagespflege oder freie Plätze in Nachbargemeinden gedeckt werden.

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