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3. Handball-Liga : Souveräner Auftritt mit kleinem Schönheitsfehler

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen konnte der TSV Owschlag in eigener Halle SFN Vechta mit 31:27 bezwingen. Zwei Spielerinnen bekamen dabei von TSV-Coach Rainer Peetz ein Extralob.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Owschlag | Einen Sieg noch forderte Rainer Peetz von seiner Mannschaft, dann wäre der Klassenerhalt in der 3. Liga so gut wie perfekt. Demnach hätten die Handballerinnen des TSV Owschlag nach dem vergangenen Wochenende ihr vorrangiges Saisonziel geschafft. Gegen das abstiegsbedrohte Team des SFN Vechta setzten sich die Gastgeberinnen letztlich souverän mit 31:27 (17:12) durch. Trainer Peetz zieht ein positives Fazit: „Dass wir mit unserem dezimierten Personal überhaupt gewonnen haben, freut mich besonders.“

Neun Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen standen ihm zur Verfügung, darunter mit Helen Rohwer und Franziska Peters zwei angeschlagene Akteure. Zudem komplettierte Lena Linke den Owschlager Kader. Die Flügelspielerin, die vor wenigen Jahren den TSV in Richtung 2. Liga zu den Travemünder Raubmöwen verließ, trainiert bereits seit zwei Wochen mit, verstärkt die Mannschaft zunächst bis zum Saisonende. Gegen Vechta schaute sie sich das Treiben erst einmal von der Bank an.

In der ersten Halbzeit sah sie eine bärenstarke Franziska Peters, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. Die Halblinke durfte auf der Rückraum-Mitte ran und erzielte in 30 Minuten acht blitzsaubere Buden. Peetz: „Eine fantastische Leistung. Sie hat sich toll durchgebissen.“ Auch Helen Rohwer, die mit einer Handverletzung in die Partie ging, attestierte Peetz eine couragierte und kämpferisch beeindruckende Vorstellung. Beim Pausenpfiff lag der TSV mit fünf Toren in Führung. Alles sah nach einem Kantersieg vor heimischer Kulisse aus, als die Owschlagerinnen in der 38. Minute mit 20:13 führten. Doch dann brauchte Peters eine kurze Auszeit. Das Spiel ihrer Mannschaft geriet ein wenig ins Stocken. Vechta verkürzte bis auf zwei Treffer. Peetz: „Wir haben es versäumt, die hohe Führung nach Hause zu bringen, weil wir die Gäste durch einige unclevere Aktionen wieder am Spiel haben teilnehmen lassen.“ Für den Coach war die Phase aber nur ein kleiner Schönheitsfehler an einem ansonsten entspannten Tag. Schlussendlich war der TSV einfach besser als Vechta.

Über die Leistung einer Spielerin freute sich der Coach ganz besonders: Janina Herklotz stellt ihre Drittliga-Tauglichkeit diesmal auch im Angriff unter Beweis. Vier Tore gelangen der Kreisläuferin, die vor der Saison vom Oberligisten Holstein Kiel/Kronshagen zum TSV stieß. Kommendes Wochenende wird die Aufgabe ungleich schwieriger. Dann geht’s Sonnabend zum Spitzenreiter TSG Wismar.

TSV Owschlag: Witt, Wichelmann – Trceziok (1), Sievert (4/3), K. Rohwer (7), H. Meenke, Herklotz (4), H. Rohwer (4), Peters (11/1), Zadow, Linke.

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