Soul-Abend : Soul erfüllt Bühne und Saal

Sorgten mit „Action-Singing“ für besondere Momente: Denise im Glitzerrock, Juli in Rot und Ellen im kleinen Schwarzen.
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Sorgten mit „Action-Singing“ für besondere Momente: Denise im Glitzerrock, Juli in Rot und Ellen im kleinen Schwarzen.

Soulution-Konzert und Vorkonzert im Carls-Foyer beenden die Saison 2017.

shz.de von
02. Januar 2018, 06:32 Uhr

Eckernförde | Mit einer Überraschung begann das letzte Konzert des Jahres im Carls. Am Klavier im Foyer stimmten Jens Petersen und die Sängerin Jana Martius, ehemaliges Soulution-Mitglied, mit großer Stimme auf das nachfolgende Konzert ein. Ein musikalisches Vorspiel der feineren Art im kleinen Rahmen, quasi ein Apéritif als gefühlvolle Kostprobe vorab. Eine knappe Stunde Boogie-Woogie-Klavier und Songs bereiteten auf den Abend mit Soulution auf der Bühne in großer Besetzung vor.

Die nächsten Stunden gehörten der Band: Vier Bläser, Schlagzeug, Gitarre, E-Bass, Keyboard und drei Sängerinnen legten los. Anfangs noch von den Bläsern etwas holprig unterstützt, brachten sie nach wenigen Minuten das Carls zum Kochen: „Hold on, I’m coming“ war wörtlich gemeint. Es hat sich gelohnt: „Knock on Wood, Sweet Soul Music, Baby love“ – alles stimmte in sich und bestätigte mit „I Feel Good“, was man längst auch dachte und bemerkt hatte. Ein belebender Tanz-Abend mit bewährten Titeln aus der Soul-Hitliste. Wesentlichen Anteil daran hatten neben den Instrumentalisten vor allem die drei Frauenstimmen im Vordergrund. Action-Singing pur und sexy: Denise im Glitzerrock, Ellen im kleinen Schwarzen und Juli in Rot.

Alle mit vollem Körpereinsatz tanzend und singend. Dass Musik und Bewegung zusammengehören, zeigten auch die Tänzer vor der Bühne. „Musik als Schlüssel zur Seele. Pures Gefühl. Reine Freude. Liebe und Glück. Soulmusik ist Leidenschaft“, versprechen Soulution auf ihrer Internet-Seite. Stimmt. Der Auftritt war authentisch. Soul-Feeling nicht nur auf der Bühne, sondern überall im Carls. Alles live, gekonnt gesungen und gespielt, echt und von Hand gemacht. Mitreißend. „Wer bei uns nicht mindestens mit den Füßen wippt, bekommt sein Geld zurück“ versprechen die Elf auf ihrer Internet-Seite. Mit dieser Musik, so gespielt, bedeutete das kein Risiko für die Band. Es gab keinen Grund für eine Rückzahlung aus der Eintrittskasse. Weil bei Soulution Werbung und Wahrheit stimmten.


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