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Plattdeutsches Theater : So macht Abnehmen Spaß

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Plattdeutsche Bühne Gettorf-Lindau stellt neues Stück vor. Premiere am 19. Februar im Santorini.

Es ist ein lustiges Stück mit Überraschungen. „Tortenparadies to'n Afnehmen“ heißt der plattdeutsche Schwank in drei Akten von Jürgen Baumgarten, niederdeutsche Fassung von Gerd Meier, das die Plattdeutsche Bühne Gettorf-Lindau in dieser Spielzeit aufführen wird. Premiere ist am Freitag, 19. Februar um 20 Uhr im Santorini in Siegmunds Gasthof in Revensdorf.

„Es ist diesmal weder Beziehungsdrama noch Verwechselungskomödie, wir kümmern uns um die schlanke Linie“, verrät Spielleiter Knud Matthießen. „Das Schöne an dem Stück ist, dass man nicht schon zu Anfang ahnt, wie es ausgeht.“ Zum Inhalt sei daher nur so viel verraten: Petras (Ina Schersching) kleines Café auf dem Land läuft nicht wirklich gut. Sie und ihre Freundinnen Veronika (Silke Ehrich) und Silke (Silke Reimers) sind sich selbst die besten Kunden. Dabei ist es doch eigentlich besser, keinen Kuchen zu essen und abzunehmen. Oder geht vielleicht doch beides zusammen? Die Idee eines Fitness-Cafés ist geboren. Da kommt es gerade recht, dass Vertreterin Michaela (Heinke Christiansen), die eigentlich nur nach dem Weg fragen wollte, auch Trimm-Geräte anbietet. Petras und Veronikas Ehemänner Ernst (Knud Matthießen) und Ingo (Hans-Otto Stender) sind jedoch nicht sehr glücklich mit der Entscheidung. Und auch Michaela kocht ihr eigenes, für die anderen ungenießbares Süppchen. So kommt es, dass eines Nachts mehr in dem Café los ist, als am Tag.

Erika Langfeldt hilft als Toseggersch bei den Texten, Inge Beger kümmert sich um die Maske. An der Bühnenausstattung wird noch gearbeitet. Tische und Stühle fehlen noch, der Tresen für das Café muss extra angepasst werden. Geprobt wird seit Oktober. Erst müssen die Texte sitzen, seit Januar stehen sie zwei Mal in der Woche im Lindenkrug in Großkönigsförde auf der Bühne.

„Jetzt fängt der Ernst der Proben an“, erklärt der Spiel-leiter augenzwinkernd. Denn oft genug entfällt der Text, sobald die Schauspieler sich auf die Handlung konzentrieren. Aber ernst geht es bei den Proben nun wirklich nicht zu. Es wird viel gelacht. „Es ist immer wieder schön“, hebt Knud Matthießen hervor. „Wir investieren alle eine Menge Freizeit, aber uns liegt daran, die plattdeutsche Sprache zu bewahren, und wir haben alle zusammen viel Spaß am Spiel.“ Auch nach Jahren komme vor jeder Premiere der Augenblick des Zweifelns, ob alles klappt, gesteht er. Selbst er spürt die Aufregung vor jedem Auftritt. Aber sobald sie gemeinsam auf der Bühne stehen, sei das vorbei. Er betont: „Für uns ist es besonders schön, wenn wir vor vollem Haus spielen können.“ Karten für 7 Euro gibt es ab sofort bei den jeweiligen Aufführungsorten.



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