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Eckernförder Zeitung

19. Oktober 2017 | 20:33 Uhr

Sinneswandel und Wachstumspläne

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 20.Feb.2016 | 06:36 Uhr

Die Eltern der Gorch-Fock-Schule und der Grund- und Gemeinschaftsschule Standort Süd haben sich zusammengerauft. Statt gegeneinander wird jetzt in der Endphase der lange heftig umstrittenen Schul-Fusion am Wulfsteert, die mit der Leiterin der Gorch-Fock-Schule, Andrea Eick, auch ein prominentes Opfer zu beklagen hatte, miteinander für die neue Schule gekämpft. Das Schulzentrum Süd in der Sauerstraße gehört ab dem Schuljahr 2017/18 ganz dem G8-Gymnasium und der G9-Gesamtschule – die kleine, aber feine Grundschule mit der mit Abstand kindgerechtesten Ausstattung aller Grundschulen der Stadt muss weichen. Das ist bitter, aber seit dem Klemm-Gutachten unausweichliche Realität.

Die Lehrerkollegien und die Elternvertretungen der beiden Schulen haben seit dem Eklat um den Rücktritt von Andrea Eick sehr viel bewegt. Irgendwann haben sie – was blieb ihnen anderes übrig – die Sache abgehakt, den Schmerz über den bevorstehenden Auszug überwunden, den Realitäten ins Auge geblickt und die Gestaltung der neuen Schule als wichtigste Aufgabe in den Fokus genommen. Das ist bemerkenswert. Und klug. Statt sich weiter aufzureiben, wollen sie das Beste für die künftigen Grundschüler erreichen und die neue Schule zu ihrer Schule machen. Das geht nur mit Überzeugung, Teamwork und viel Herz. Stimmt die Mischung und spielen die Stadt als Schulträger und das Schulamt als Personaldienstleister mit, kann auch die neue Grundschule im Süden der Stadt ein Vorzeigeprojekt werden.

Dafür lohnt sich jeder Einsatz.

Kaum ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Gelenkzentrums hängt dort das erste Gütesiegel an der Wand. Die Zertifizierungsurkunde ist mehr als nur ein Stück Papier im Rahmen. Es steht für ein Projekt, das auf Wachstum angelegt ist. Denn den Strategen in Eckernförde und Rendsburg war von vornherein klar, dass die Mischung aus einem kompetenten Team, 53 hochkomfortablen Betten und einer bedarfsgerechten Ausrichtung des operativen Angebots nur der Anfang einer vorgezeichneten Erfolgsgeschichte sein wird. Die kleine Imland-Klinik Eckernförde hat ihre Fühler weiter ausgestreckt.

Nach Hüfte und Knie nehmen Dr. Steffen Oehme & Co. nach über 1000 Eingriffen jetzt auch verstärkt den künstlichen Ersatz weiterer Gelenke sowie die Wirbelsäule und die Gelenkprobleme junger Menschen in den Blick. Das wird für weiteren Zulauf sorgen und schnell dazu führen, dass weitere Betten benötigt werden. Wenn die nicht mehr auf anderen Stationen dazugebucht werden können, bleibt die Frage, wie es dann weitergeht: Zusammenlegung von Stationen oder Neubau?

Das man bei Imland kreativ neue Raumangebote entdecken kann, zeigt die Einrichtung einer Tagesklinik Geriatrie mit zwölf Betten im Gebäudebestand noch in diesem Jahr.

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