Gelungene Premiere : Singend gemeinsam in die Weihnachtszeit

Auf dem Gettorfer Marktplatz war es beim ersten Adventssingen brechend voll.
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Auf dem Gettorfer Marktplatz war es beim ersten Adventssingen brechend voll.

Mit dem Adventssingen fand am Freitag die erste große Veranstaltung in Gettorf in der Vorweihnachtszeit statt. Rund 200 Teilnehmer sangen und musizierten mit.

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27. Dezember 2017, 06:54 Uhr

Gettorf | Fast kein Durchkommen war am Freitag ab 17 Uhr auf dem Marktplatz an der Eichstraße. Dichtgedrängt standen die Menschen, um am ersten Adventssingen der Gemeinde teilzunehmen. Die Idee hatten Julia Uhlenwinkel, Kantorin der St.-Jürgen-Kirche, und Birka Hussong, die in den Vorjahren bereits Adventssingen mit Nachbarn, Freunden und Bekannten im heimischen Garten veranstaltet hatte. Zusammen mit Julia Uhlenwinkel trug sie ihre Idee Bürgermeister Jürgen Baasch vor, der sofort zustimmte. In der Folge organisierte die Gemeinde unter Federführung von Ulrike Kütemeier, Standortmanagerin der Gemeinde, die Premiere auf dem Marktplatz. „Grob geschätzt“, so Kütemeier, „denke ich, dass gut 200 Leute hier sind“. Und die kamen nicht nur aus Gettorf, sondern auch aus dem Umland. Während die einen ihre Stimme mitgebracht hatten, kamen viele mit Musikinstrumenten. Begleitet von Julia Uhlenwinkel am Keyboard und Birka Hussong am Saxofon begann das gemeinsame Adventssingen dem Lied „Alle Jahre wieder“. Allseits bekannte Lieder wie „O Tannenbaum“, „O du fröhliche“, „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“ folgten. Bei der „Weihnachtsbäckerei“ wurde teils kräftig im Takt mitgewippt – so auch bei Kathrin Horst und ihrer Mutter Christiane Horst, die Enkelchen Paul auf dem Arm hatte, und auch Dörte Arndt und Claudia Sommerschuh blieben nicht stillstehen. Begeistert waren alle vier, von „wunderschön“ bis „ganz tolle Veranstaltung“ reichten ihre Kommentare, bevor sie sich dem nächsten Lied widmeten. Auf die zahlreichen kleinen Besucher, die schon vor dem Lied „Ihr Kinderlein kommet“ dabei waren, gab es zum Abschluss noch ein Überraschungslied: „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Stimmte aber nicht – der kam nämlich schon während des Liedes und hatte für alle Kinder eine kleine Überraschung im Sack (gestiftet vom Gettorfer Backhaus), was ihn im wahrsten Sinne des Wortes in große Bedrängnis brachte, bis der Sack leer war. Bürgermeister Jürgen Baasch war sichtlich überrascht angesichts der großen Resonanz auf die Veranstaltung. „Ich bin begeistert, wie viele Leute gekommen sind. Das ist eine gelungene Geschichte“, so Baasch. Und auch Standortmanagerin Kütemeier freute sich, dass das Adventssingen so gut ankam. Und wie war das nun mit „Alle Jahre wieder“? „Es gibt ja schon seit einigen Jahren Diskussionen um einen Weihnachtsmarkt. Was genau herauskommt, kann ich noch nicht sagen, aber irgendetwas werden wir auch künftig machen“, so Kütemeier. Ob nun ein Weihnachtsmarkt oder wieder ein Adventssingen oder beides in Kombination oder verschiedene einzelne Veranstaltungen – noch ist nichts in „trocknen Tüchern“, wie Kütemeier feststellte. Aber auf eine weihnachtliche Aktion können sich die Gettorfer sicher auch im kommenden Jahr freuen. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ wurde gesungen – und der kam. „Alle Jahre wieder“ wurde gesungen – und im nächsten Jahr wird wohl wieder etwas passieren. „Leise rieselt der Schnee“ wurde gesungen – Pustekuchen, der kam nicht. Was der weihnachtlichen Stimmung in der Eichstraße aber in keinster Weise schadete.

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