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Fussball : Siegfried Kuhlmann ist Schiedsrichter des Jahres 2013

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„Geile Sache, damit habe ich nicht gerechnet“, freut sich Siegfried Kuhlmann (Foto), der vom Kreisschiedsrichterausschuss Rendsburg-Eckernförde zum Schiedsrichter des Jahres 2013 gekürt wurde. „Er ist ein großes Vorbild für junge Kameraden und zeigt seit vielen Jahren sehr gute Leistungen in der Kreisliga“, erklärt der Vorsitzende Hans-Werner Karstens die Ehrung. Dabei griff der einstige Torjäger erst spät zur Pfeife. Da seinem Verein SV Sehestedt Punktabzüge und Geldstrafen aufgrund Nichteinhaltung des Schiedsrichtersolls drohte, absolvierte er 1983 mit bereits 32 Jahren die Ausbildung. „Hätte ich gewusst, dass es mir so viel Spaß bereitet, wäre ich viel früher Schiedsrichter geworden“, berichtet Kuhlmann. Als aktiver Spieler war er jedoch nicht sonderlich beliebt bei den Unparteiischen, die ihn vier Mal vom Platz stellten. Über die Station SV Bokelholm wechselte „Siggi“ 2001 zum TSV Vineta Audorf, wo auch heute noch sein Zuhause ist.

Während seiner Laufbahn stieg Kuhlmann in die Bezirksebene auf, aus der er nach sieben Jahren freiwillig zurücktrat. In der Elite-Klasse des Kreises soll noch lange nicht Schluss sein. „Ich möchte noch mindestens zwei Jahre dort pfeifen – eher länger“, sagt der 63-Jährige, der laut Karstens konditionell sogar viele jüngere Kollegen hinter sich lässt. Hervorgetan hat sich der Zweitälteste Kreisliga-Spielleiter vor allem durch seine Art, Probleme anzusprechen. Kritik äußert er stets offen und direkt an die betroffenen Personen. Zudem setzt er sich ungemein für die Schiedsrichterei ein.
Lehrwart Jörg Kohn, der den Wanderpokal überreichte, sagte in seiner Rede, dass der Audorfer sich für nichts zu schade sei. „Ob Jugend oder Kreisklasse D – Siggi pfeift alles.“ Seit kurzem ist er sogar Futsal-Schiedsrichter und leitete Spiele nach der offiziellen Fifa-Hallenvariante.

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erstellt am 23.Feb.2014 | 15:18 Uhr

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