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3. Handball-Liga : Sieg zum Auftakt – mit Luft nach oben

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Owschlag gewinnt mit 30:24 gegen den Zweitliga-Absteiger TSV Nord Harrislee. Trotzdem sieht Trainer Peetz noch Steigerungspotenzial bei seinem Team.

Owschlag | Traumstart in die Saison für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag: Mit 30:24 (14:10) bezwang die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz den TSV Nord Harrislee. Besser geht es kaum in einer gut gefüllten Owschlager Sporthalle. Oder doch?

Peetz war im Gegensatz zu seinen Spielerinnen und den Fans auf der Tribüne nicht zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir hätten höher gewinnen müssen. Immer wenn wir Chancen hatten, zu erhöhen, haben wir blöde individuelle Fehler gemacht“, kritisiert der Coach, der es generell nicht gerne mag, wenn Spielerinnen aus dem vorgebenen taktischen Konzept ausbrechen, um ihr persönliches Torkonto aufzustocken.

Zu viel meckern mochte Peetz dann aber auch nicht, denn immerhin gibt es schlechtere Saisonstarts, als mit sechs Toren gegen einen Zweitliga-Absteiger zu gewinnen. Vom Fleck weg dominierten die Owschlagerinnen die Begegnung und gingen schnell mit 7:2 in Führung. Die Abwehr hielt dem Druck der jungen Harrisleerinnen stand. Selbst wenn die Gastgeberinnen im Anschluss zwei, drei „blöde Treffer“, so Peetz, kassierten, blieb die Führung bestehen. Der TSV wechselte die Seiten mit einem beruhigenden 14:10-Vorsprung.

Nach Wiederanpfiff sorgte Owschlag für klare Verhältnisse in eigener Halle. Jetzt klappten die einstudierten Kombinationen und die Laufwege stimmten. Die höchste Führung gab es mit dem 22:14 (41.) durch Kreisläuferin Anita Ewert. Ihr sprach Rainer Peetz ein ausdrückliches Lob aus, genauso wie Katrin Rohwer, die viele einfache Tore in der ersten Welle erzielte. Auch Rechtsaußen Alke Trceziok wusste in der ersten Hälfte zu überzeugen.

Bei den Neuzugängen Janina Herklotz, Nina Lyke, Nina Hofstetter sowie auch Torfrau Mareike Witt sah Peetz Licht und Schatten. „Sie haben viele gute Sachen gemacht, aber sie befinden sich auch noch in der Eingewöhnungsphase“, schildert der Trainer die Leistungen der Neuen im allerersten Pflichtspiel für den TSV Owschlag.

Weiter eingewöhnen können sich die Zugänge am kommenden Wochenende, wenn es am Sonnabend zum Schleswig-Holstein-Derby beim SV Henstedt-Ulzburg geht.


TSV Owschlag: Witt (1.- 20., ab 45.), Fasold (20.- 45.) – Ewert (5), Stolley (6/4), Trceziok (3), Peters (2), Sievert (7/1), H. Meenke, Rohwer (4), Lyke (2), Hofstetter, Herklotz (1).

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