Osdorf : Siedler bauen auf festes Fundament

Stoßen an auf 40 Jahre Siedlergemeinschaft in Osdorf: (v.l.) der Vorstand mit Rolf-Henning Freese, Doris Hansen, Axel Schulz vom Kreisverband, dem Vorsitzenden Herbert Wiese und Marlies Sommer. Foto: lauterbach
Stoßen an auf 40 Jahre Siedlergemeinschaft in Osdorf: (v.l.) der Vorstand mit Rolf-Henning Freese, Doris Hansen, Axel Schulz vom Kreisverband, dem Vorsitzenden Herbert Wiese und Marlies Sommer. Foto: lauterbach

Die Siedlergemeinschaft Osdorf feiert ihr 40-jähriges Bestehen . Es gab Lob vom Kreisverband und Bürgermeister Ernst-Heinrich Staack.

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26. November 2012, 10:07 Uhr

Osdorf | Als Baugemeinschaft gegründet und mit den Jahren gewachsen, unterstützt man sich bis heute, nicht nur in Sachen Haus und Garten, sondern pflegt auch die Gemeinschaft bei Fahrten und Ausflügen, Grill- und Skatabenden im Gemeinschaftshaus. Am Sonnabend beging die Siedlergemeinschaft Osdorf, organisiert im Dachverband Wohneigentum, der als Schutzbund für Haus, Garten und Familie allein in Schleswig-Holstein an die 20 000 Mitgliederfamilien betreut, mit einem Fest im Gemeinschaftshaus an der Kronsau ihr 40-jähriges Bestehen.

In seinem Rückblick erinnerte Gründungsmitglied Herbert Wiese, der vor fünf Jahren den Vorsitz von Uwe Steinhagen übernahm, noch einmal an die Gründung des Vereins am 25. November 1972. In Eigenleistung und mit gegenseitiger Unterstützung wurden damals in nur eineinhalb Jahren 34 Einzel- und Doppelhäuser gebaut. Ende 1972 konnten die Häuser bezogen werden. "Wir Siedler haben uns von Anfang an wohlgefühlt in Osdorf", betonte er.

Beim Kreissiedlungswettbewerb schaffte man auf Anhieb den dritten Platz und die Straßen "Zur Kronsau" und "Am Kamp" landeten immer wieder auf den vorderen Plätzen. Da es damals fast 100 Kinder in der Siedlung gab, baute man auf Gemeindegrund einen Spielplatz und später das Gemeinschaftshaus. Hauseigentümer aus dem ganzen Dorf schlossen sich an, so dass der Verein von 30 auf fast 90 Mitgliedsfamilien über das ganze Dorf verteilt gewachsen ist.

Auch aus dem neuen Baugebiet sind schon zehn Mitglieder dazu gestoßen. "Unseren Bürgermeistern Hans Ohms und Ernst-Heinrich Staack haben wir viel zu verdanken", dankte Herbert Wiese. "Beide haben sich immer für uns eingesetzt und uns auch finanziell unterstützt." Sein besonderer Dank galt auch Marlies Sommer, die sich sehr für den Verein einsetzt.

"40 Jahre, das ist schon ein tolle Leistung", lobte auch Ernst-Heinrich Staack, Bürgermeister und Vereinsmitglied. "Ihr seid kein großer, aber ein feiner Verein. Ihr seid überall dabei und nehmt am Dorfleben teil." Er erinnerte sich noch daran, wie er als Kind auf den Koppeln an der Au gespielt hat, bevor sie bebaut wurden. Aus dem Verkauf der Grundstücke erhielt er von seinem Vater Geld. "Davon konnte ich mir bei Opel Ohms meinen ersten Wagen kaufen." Die Siedler hätten sich sofort gut ins Dorfleben integriert, seien der Feuerwehr, den Schützen oder dem Sportverein beigetreten, fügte er hinzu. Die Wohnsiedlung habe sich gut entwickelt und bei Dorfwettbewerben immer Punkte geholt.

Jugendreferent Axel Schulz gratulierte der Siedlergemeinschaft im Namen des Kreisverbands des Wohneigentums. "Ich finde es schön, dass ihr 40 Jahre durchgehalten habt", sagte er anerkennend. "Das bedeutet viel Organisationstätigkeit." Damals wie heute sei es nicht einfach, sein Leben mit Haus und Kindern zu gestalten. "Wir sind sehr daran interessiert, auch die Jugend für uns zu gewinnen", betonte er. "Sie braucht ja vielleicht auch mal Hilfe für den Hausbau."

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